Die Iserlohn Roosters müssen noch fünf Positionen im Team besetzen: Gesucht werden zwei Verteidiger, zwei Außenstürmer und der Trainer. Neue Vollzugmeldungen gibt es nicht, nicht einmal Trends lässt sich Manager Karsten Mende entlocken. Er will sich erst dann äußern, wenn Entscheidungen perfekt sind. Und so lässt er sich auch nicht in die Karten schauen bei der Frage nach der Geschwindigkeit der Entscheidungen. Um sich dann aber zumindest entlocken zu lassen: „Vielleicht tut sich ja in den nächsten Tagen etwas.“

ISERLOHN ROOSTERS: Verlängerung des Trainingslagers angedacht

Mende verweigert Blick in seine Karten

Michael Topp
18. Juni 2007, 15:57 Uhr

Die Iserlohn Roosters müssen noch fünf Positionen im Team besetzen: Gesucht werden zwei Verteidiger, zwei Außenstürmer und der Trainer. Neue Vollzugmeldungen gibt es nicht, nicht einmal Trends lässt sich Manager Karsten Mende entlocken. Er will sich erst dann äußern, wenn Entscheidungen perfekt sind. Und so lässt er sich auch nicht in die Karten schauen bei der Frage nach der Geschwindigkeit der Entscheidungen. Um sich dann aber zumindest entlocken zu lassen: „Vielleicht tut sich ja in den nächsten Tagen etwas.“

Offenbar steht eine weitere Spielerverpflichtung bevor. Und die Trainerfrage? „Es gibt nichts Neues, keine Tendenzen, keine Zeitvorgaben. Aber es gibt viele Kandidaten. Und wir haben noch reichlich Zeit.“ Ob er sich für einen „Nobody“ aus Nordamerika oder einen in der DEL erprobten Mann entscheidet, lässt der Manager offen. Dass Geoff Wards Rückkehr nach Nordamerika den Klub überhaupt erst in diese Bredoullie gebracht hat, will Mende nicht überbewerten. Die vielfach zu hörende Meinung, Ward habe die Roosters schlichtweg im Stich gelassen, teilt er nicht und bringt auch weiter Verständnis für Wards Entschluss auf. Das habe auch nichts mit fehlendem Herzblut zu tun. So eine Chance hätte sich Ward nicht entgehen lassen dürfen, sportlich, aber sicherlich auch finanziell. Kontakt zum Kanadier besteht weiterhin, bei Personalentscheidung wird dessen Rat eingeholt.

Zufrieden zeigt sich Mende mit den bisher durchgeführten Umbaumaßnahmen. Ein dickes Lob hat er für die neue Kopftribüne parat: „Das sind die besten Plätze.“ Und der Manager ist zuversichtlich, dass der Umbau planmäßig abgeschlossen werden kann. Sicher ist Mende, dass die Mannschaft am 14. August erstmals auf das Iserlohner Eis gehen kann. Ob allerdings schon Trainingsmöglichkeiten für die Spieler im Juli bestehen, ist noch offen. Sicher ist nur, dass die Eissporthalle in Unna nicht zur Verfügung steht. Aber es gibt durchaus Planspiele, das Sommereistraining auszulagern. Erstmals komplett wird das Team beim Trainingslager in Tschechien ab dem 5. August auf dem Eis stehen. Und möglicherweise wird das Camp um einige Tage bis zur ersten Übungseinheit am Seilersee verlängert, um eine kontinuierliche Vorbereitung zu gewährleisten, ohne Pendelfahrten zwischen Iserlohn und einer Trainingsstätte in NRW.

Autor: Michael Topp

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