Lüner Derby

13 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte

17. November 2014, 15:07 Uhr

Schön war das Derby zwischen dem SV Preußen Lünen und dem VfB Lünen nicht. Dafür aber umso hitziger.

Schiedsrichter Andreas Lehmkuhl hatte alle Hände voll zu tun, zeigte insgesamt 13 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte. Gästetrainer Michael Schlein berichtet: "Keiner hat dem anderen Raum gelassen. Das Spiel war hitzig, aber trotzdem nicht unfair."

Sein Gegenüber Klaus Ruhoff bezeichnete die Mannschaft des VfB gegenüber den RuhrNachrichten als "Kloppertruppe". Diese Unterstellung will Schlein so nicht stehen lassen. "Da wollte der Kollege meiner Meinung nach von eigenen Fehlern ablenken. Er hat eine viel zu defensive Aufstellung gewählt. Als ich die gesehen habe, war ich schon beruhigt."

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Schlein konnte derweil von der Stärke seiner Offensivspieler profitieren. Marius Mantei (26.) und Sebastian Drews (59.) schossen einen 2:0-Vorsprung heraus. Auf den Anschlusstreffer von Simon Serges (83.) antwortete Niko Eppmann gleich mit dem entscheidenden 3:1 (85.). "Wenn unsere Defensivleistung stimmt, dann gewinnen wir die Spiele", betont Schlein selbstbewusst. Am Sonntag war das der Fall.

Die Meisterschaft in der Kreisliga A2 ist nach wie vor völlig offen. Hinter dem Spitzenreiter Hörder SC tummeln sich vier Mannschaften auf ähnlichem Punkteniveau. Auch der VfB gehört als Tabellenfünfter mit dazu. "Die Meisterschaft wird sich erst in der Schlussphase der Saison entscheiden", ist sich Schlein sicher. Er will bis zum Ende ein Wörtchen mitreden.

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