SV SCHERMBECK: Vernünftiger Spaß in Bulgarien

Stroetzel setzt nach zwei Jahren auf den Reifeprozess

17. Juni 2007, 20:37 Uhr

"Wir waren schon ziemlich vernünftig, hatten aber auch mächtig Spaß", leuchten die Augen von Martin Stroetzel. Der Trainer des SV Schermbeck machte in der letzten Woche mit seiner Mannschaft Bulgarien unsicher. "Die Jungs haben auf mein Alter Rücksicht genommen", schmunzelt der 41-Jährige.

Und kaum wieder gelandet, haben die Personalplanungen höchste Priorität. Zwar stehen mit Yakub Köse (Westfalia Herne), Oguz Aydin (MSV Duisburg U19), Agron Amacgekay (SG Wattenscheid U19), Kai Schwering (Pr. Münster II), Maik Peschke (SC Hassel), Tim Woberschal und Sven Esper (beide SSV Buer) die ersten Neuzugänge fest, doch "ich würde gerne noch ein oder zwei Mann dazunehmen", überlegt Stroetzel, der dabei allerdings nicht unter Zugzwang steht. Schließlich verlassen mit Tim Dosedahl (SC Hassel), Bright Ojigwe, Daniel Haxiuh (beide Ziel unbekannt) nur drei Mann den SVS und "aus unserem Stamm geht keiner", freut sich der Coach, dass seine langfristige Arbeit nun auch von den Akteuren belohnt wird.

Denn vor zwei Jahren, als die Dorstener aus der Oberliga abgestiegen sind, baute Stroetzel seine Formation auf. "Jetzt sind wir zwei Saisons weiter und reifer", steht der Finanzwirt der erneuten Aufgabe Oberliga locker gegenüber. "Wir hatten schon eine starke Mannschaft und haben uns gut verstärkt. Das ist ein angenehmes Gefühl und ich weiß, dass diese Truppe oberligatauglich sein wird."

Doch Stroetzel weiß auch, dass "der Start für uns extrem wichtig ist. Derzeit schwimmen wir auf einer Euphoriewelle und die darf nicht direkt zum Anfang verebben. Aber wir wissen, was Sache ist."

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