Manager Horst Heldt vom neuen deutschen Meister VfB Stuttgart sorgt im Umfeld der Schwaben für Unruhe. Grund ist die bislang ungeklärte Zukunft des ehemaligen Profis, der seinen Vertrag in Stuttgart bislang noch nicht vorzeitig verlängert hat. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung soll Heldt, der beim VfB einen Kontrakt bis zum Ende der kommenden Saison besitzt, bereits für die  Zeit ab Sommer 2008 beim Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg im Gespräch sein.

Magath wirft Angel nach Heldt aus

"Ich habe Heldt einst zum VfB geholt und schätze ihn sehr"

usc1
11. Juni 2007, 13:22 Uhr

Manager Horst Heldt vom neuen deutschen Meister VfB Stuttgart sorgt im Umfeld der Schwaben für Unruhe. Grund ist die bislang ungeklärte Zukunft des ehemaligen Profis, der seinen Vertrag in Stuttgart bislang noch nicht vorzeitig verlängert hat. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung soll Heldt, der beim VfB einen Kontrakt bis zum Ende der kommenden Saison besitzt, bereits für die Zeit ab Sommer 2008 beim Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg im Gespräch sein.

"Ich habe Heldt einst zum VfB geholt und schätze ihn sehr. Deshalb wäre ich natürlich sehr froh, wenn ich auch in Wolfsburg so viel Kompetenz neben mir hätte", wird Wolfsburgs neuer Trainer Felix Magath zitiert. VfB-Präsident Erwin Staudt hatte Heldt schon vor vier Monaten eine Vertragsverlängerung in Aussicht gestellt, der Ankündigung bislang aber keine Taten folgen lassen.

Auf dem Spielermarkt sind die Stuttgarter indes weiter aktiv. Möglicherweise steht der VfB vor der Verpflichtung eines weiteren mexikanischen Nationalspielers. Die Schwaben sollen Kontakte zum 27 Jahre alten Stürmer Omar Bravo von Deportivo Guadalajara haben. Laut Aussage von Deportivo-Klubchef Jorge Carlos Vergara sei ein Transfer von Bravo zum VfB zur neuen Saison wahrscheinlich.

Die Ablösesumme soll bei zwei Millionen Euro liegen. Bravo, der zurzeit mit Mexiko beim Gold Cup in den USA spielt, wäre der dritte Mexikaner in Stuttgart nach Pavel Pardo und Ricardo Osorio, die nach der WM 2006 in Deutschland im Doppelpack verpflichtet worden waren.

Die Verpflichtung von Angreifer Bafetimbi Gomis vom zehnmaligen französischen Meister AS St. Etienne wird hingegen immer unwahrscheinlicher. Nach Angaben des Kicker sollen die Franzosen statt der ursprünglichen Ablösesumme in Höhe von 3,5 Millionen Euro für den 21-Jährigen inzwischen zehn Millionen verlangen.

Bisher hat der VfB den türkischen Spielmacher Yildiray Bastürk (Hertha BSC Berlin), Torhüter Raphael Schäfer (Nürnberg) und den brasilianischen Innenverteidiger Gledson (Hansa Rostock) für die nächste Spielzeit verpflichtet.

Trennen wird sich der VfB mit großer Sicherheit von Daniel Bierofka und Christian Gentner. Bierofka steht vor einer Rückkehr zum Zweitligisten 1860 München. Gentner soll für ein Jahr an Liga-Konkurrent Bayer Leverkusen ausgeliehen werden.

Autor: usc1

Kommentieren