Welch ein Horror-Szenario! Wenn die U19 von RWE auch noch absteigt, hätte der Club einen dreifachen

RWE und WAT: Abstiegsfernduell - Essen droht GAU

John: "Keine Lust auf Asche!"

10. Juni 2007, 09:37 Uhr

Welch ein Horror-Szenario! Wenn die U19 von RWE auch noch absteigt, hätte der Club einen dreifachen "Gau" erlebt: Vorab schmierten schon die Profis und die B-Junioren ab. "Wir holen uns noch diesen einen Zähler", umreißt Markus John, "Co" der Rot-Weissen, das Ziel für den heutigen Auftritt gegen den geretteten VfL Bochum (11 Uhr, Hiltroperstraße). Die letzten fünf Matches gingen verloren. John: "Die Jungs pfeifen aus dem letzten Loch, nicht körperlich, aber im Kopf, sie laufen neben der Spur."

Parallel werfen die Verantwortlichen den Blick nach Ahlen, an der Werse tritt Verfolger Wattenscheid zeitgleich an, muss gewinnen. John: "Mensch, wer hat schon Lust abzusteigen und in der nächsten Spielzeit auf Asche zu agieren?" Chetrainer Sven Demandt und John haben wir die nächste Spielzeit noch keine Verträge.

Bei den Wattenscheidern gilt es, den Abstiegs-Trend zu stoppen. "Unsere erste Mannschaft hatte am letzten Oberliga-Spieltag ebenfalls drei Punkte und fünf Tore Rückstand auf das rettende Ufer, von daher sind die Ausgangs-Lagen vergleichbar", stellt 09-Coach Marco Rudnik fest, "wir wollen es auf jeden Fall besser machen." Schwierig! Rudnik: "Ich hoffe, dass meine Jungs die Früchte der harten Arbeit ernten. Im März waren wir acht, neun Punkte hinter dem rettenden Ufer, viele hatten uns totgesagt. Meine Truppe hat unheimlich dazugelernt, natürlich haben die letzten Partien Kraft gekostet."

Rudniks Marsch-Route für das letzte Gefecht: "Erst unsere Hausaufgaben machen, dann auf Bochum hoffen. Wir sind nun Mal vom anderen Ergebnis abhängig, doch zunächst Mal müssen wir uns selbst helfen." Von der Ausrichtung her hält es der SGW-Trainer wie Otto Rehhagel: "Kontrollierte Offensive! Wir müssen das Ding nicht in den ersten fünf Minuten entscheiden. Zwei Tore pro Halbzeit reichen."

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