Ich finde dieses Portal wirklich klasse. Wo sonst kann man Beiträge über das Geschehen in den Jugend- und Amateurligen lesen, die darüber hinaus noch weitestgehend aktuell sind? So umfassend das Angebot denn auch ist, so wird es hier und da etwas unübersichtlich, weil gar so vielfältig, wogegen manche Berichte von anderen Sportarten noch tendenziell zu kurz kommen. Bei dem sicherlich riesigen Aufwand der Macher wollen wir aber mal darüber hinweg sehen, abgesehen davon ist Reviersport online in dieser Form ja auch noch nicht so lange am Start.

SPORTYVES Nr. 13 – 05.06.2007

Eine kurze Lobhudelei

Yves Eigenrauch
08. Juni 2007, 15:36 Uhr

Ich finde dieses Portal wirklich klasse. Wo sonst kann man Beiträge über das Geschehen in den Jugend- und Amateurligen lesen, die darüber hinaus noch weitestgehend aktuell sind? So umfassend das Angebot denn auch ist, so wird es hier und da etwas unübersichtlich, weil gar so vielfältig, wogegen manche Berichte von anderen Sportarten noch tendenziell zu kurz kommen. Bei dem sicherlich riesigen Aufwand der Macher wollen wir aber mal darüber hinweg sehen, abgesehen davon ist Reviersport online in dieser Form ja auch noch nicht so lange am Start.

Wie gesagt, klasse Portal. Für mich, da es mich zum Beispiel immer wieder freut, von ehemaligen (Mit-)Spielern lesen zu können. Durchaus aufgeregt war ich daher vor kurzem, als ich von Joachim Krug und Dirk Konerding lesen konnte. Seit Jahren hatte ich von beiden weder gehört noch gelesen. Ersterer war in der A-Jugend für kurze Zeit mein Trainer bei Arminia Bielefeld, was ich damals als recht spannend empfand. Schließlich war Joachim Krug zu jener Zeit auch Co-Trainer der Bielefelder Profis (damals in der 2. Liga spielend). Und wenn ich mich recht erinnere, so leitete er die 1. Mannschaft anschließend auch als Cheftrainer. Mit Dirk Konerding spielte ich damals (noch) nicht in einer Mannschaft. Er ist etwas älter als ich. Ich spielte erst als Senior mit ihm in einer Mannschaft, ebenfalls bei Arminia, jedoch in der Oberliga (ehemals die dritthöchste Spielklasse). Ein Begriff war mir der Name allerdings schon vorher. Gemeinsam mit Andreas Golombeck galt Dirk als eines der größten Talente im deutschen Fußball, gehörte damals bereits als A-Jugendlicher dem Profikader an und spielte auch für die Juniorennationalmannschaft. Wow.

So las ich nun jedenfalls auf Reviersport online, dass beide inzwischen für einen Ruhrgebietsverein tätig wären. Ich meine, es wäre ein »Hammer« Verein (falls ich denn Hamm noch zum Ruhrgebiet zählen darf). Gerne würde ich mir die Meldung noch einmal ansehen, um mich der Inhalte zu vergewissern, allein ein Archiv oder eine Suchmöglichkeit habe ICH auf Reviersport online bisher nicht finden können.

Wie dem auch sei, irgendwie finde ich es beachtlich, wie viele ehemalige Spieler aus den 90ern inzwischen Positionen bei Fußballvereinen eingenommen haben. Sei es als Trainer oder Funktionär. Sei es in der Bundesliga oder im Amateurbereich, Jugendabteilungen eingeschlossen. Klar, ähnliches gab es vereinzelt schon in den 70er und 80er Jahren. Doch so ausgeprägt wie heute, scheint es mir damals nicht gewesen zu sein. Vielleicht sollte ich mich mal eingehender mit dieser Thematik beschäftigen: wer heute als was, wo und warum tätig ist. Fußball ist ja inzwischen zu einem fast wirklichen Leistungssport mutiert. Eine vertretbare Annahme, allein bei all den hoch spezialisierten Trainern wie Ernährungsberatern und Mentaltrainern. Gemeinhin wird ja behauptet, dass der Bildungsgrad der Spieler kontinuierlich gestiegen sei. Die Anforderungen an einen Trainer oder Funktionär sind heute höher, die Berufe anerkannter als noch vor Jahren. Ob dies miteinander zusammen hängt?

Autor: Yves Eigenrauch

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