Am Ende steht zwar

TURU DÜSSELDORF: Schneider mit Abschluss zufrieden

"Sind noch nicht am Ende der Fahnenstange"

tr
07. Juni 2007, 23:02 Uhr

Am Ende steht zwar "nur" Platz elf zu Buche, dennoch ist die abgelaufene Serie eine der erfolgreichsten Spielzeiten für die TuRU gewesen. Die Düsseldorfer hielten während der gesamten Saison genügend Distanz zum Keller und brauchten in keiner Phase großartig zittern. "Wenn wir sechs Punkte mehr geholt hätten, was durchaus möglich war, würden wir auf Rang vier stehen", hadert Heinz Schneider aber nur kurz mit dem Schicksal.

Denn auch der "Boss" der Landeshauptstädter ist sichtlich erleichtert: "Wir sind sehr zufrieden. Besonders der versöhnliche Ausklang gegen Homberg hat noch einmal gut getan." Schließlich wurde der VfB mit 4:3 besiegt.

Und auch die Verabschiedung der Abgänger verlief mehr als positiv. Ob Engin Kizilaslan (Türkei), David Müller (RW Oberhausen), Tobias Ritz (ETB SW Essen), Matthias Börger (Junkersdorf) oder auch Jörn Heinecke (Bergisch-Gladbach), alle "haben sich super verhalten", lehnt sich Schneider entspannt zurück. "Ich muss der gesamten Mannschaft sowie unserem Trainer Frank Benatelli ein großes Kompliment zollen, denn insgesamt war das richtig ordentlich."

Doch ein großes Manko hat der Unternehmer trotz der herrschenden Euphorie ausgemacht. "Wir haben keinerlei Druck im Sturm erzeugt", blickt Schneider skeptisch auf seine Abteilung Attacke. "Das war unser größtes Problem. Deshalb wollen wir auch trotz der Verpflichtungen von Andreas Gensler und Sükrü Ayranci auch noch einen weiteren Knipser holen." Ein Abschluss kann Schneider allerdings noch nicht vorweisen. "Wir sind allerdings noch nicht am Ende der Fahnenstange, denn neben einem Torjäger stünde uns auch noch ein offensiver Zehner gut zu Gesicht."

Und noch ein Posten ist verwaist. "Wir benötigen dringend einen Torwart, der bezahlbar ist", mahnt Schneider: "Denn ich habe immer noch keine Unterstützung der Stadt oder der Düsseldorfer Wirtschaft erhalten."

Autor: tr

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