Bundesligist Hertha BSC Berlin hat am Donnerstag bei einem Treffen mit der Vereinsspitze des FC Zürich die Differenzen im Ablösestreit um Trainer Lucien Favre endgültig beendet.

Hertha und FC Zürich legen Zwist bei

Favre nun endgültig ein Berliner

07. Juni 2007, 15:58 Uhr

Bundesligist Hertha BSC Berlin hat am Donnerstag bei einem Treffen mit der Vereinsspitze des FC Zürich die Differenzen im Ablösestreit um Trainer Lucien Favre endgültig beendet. "Wir sind froh, dass wir in diesem guten Gespräch gemeinsam alle Irritationen ausräumen konnten. Jetzt können wir an die Arbeit gehen", sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß.

Zuletzt hatte es Verwirrung um den Wechsel des ehemaligen Schweizer Nationalspielers zu Hertha gegeben. Zürich hatte darauf gepocht, dass Favre nur mit Zustimmung des Schweizer Meisters und für eine feste Ablöse von etwa 200.000 Euro wechseln dürfe. Favre hatte bei den Berlinern bereits einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Ob der neue Hertha-Trainer seinen bisherigen Co-Trainer Harald Gämperle mitbringen kann, bleibt weiterhin offen. Derzeit erhält Favres Assistent noch keine Freigabe, da sich der FC Zürich selbst auf der Suche nach einem neuen Chef-Trainer befindet. Favre hatte sich zuvor für eine Verpflichtung Gämperles stark gemacht. "Ich habe dreieinhalb Jahre mit ihm zusammengearbeitet, was sehr gut funktioniert hat", sagte der 49-Jährige.
Definitiv nicht an die Spree wechseln werden die FCZ-Spieler Gökhan Inler und Raffael. Mittelfeldspieler Inler steht kurz vor einem Wechsel zum italienischen Erstligisten Udinese Calcio. Dem Stürmer Raffael erteilte der FC Zürich vorerst keine Freigabe. In einem Jahr wollen jedoch beide Parteien erneut verhandeln.

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