Torjäger Herberts Vasiljevs hält den Krefeld Pinguinen die Treue. Der Lette machte von seiner Ausstiegsklausel in seinem im Februar verlängerten Vertrag keinen Gebrauch und bleibt somit mindestens drei weitere Jahre am Niederrhein. Mit dem „Ja“ des Nationalspielers endete eine für Pinguine-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer erfreuliche Woche. Denn 400 Sponsoren und Freunde der Schwarz-Gelben waren am Mittwoch in den Business-Club des König-Palasts zum Info-Abend gekommen und äußerten sich zufrieden über das, was die Pinguine für die neue Saison in Aussicht stellten.

KREFELD PINGUINE: Blank pokert – Vasiljevs bleibt

Ehrenbergers ehrgeiziges Ziel: Einstelliger Tabellenplatz

Markus Terbach/Don Bayer
04. Juni 2007, 18:26 Uhr

Torjäger Herberts Vasiljevs hält den Krefeld Pinguinen die Treue. Der Lette machte von seiner Ausstiegsklausel in seinem im Februar verlängerten Vertrag keinen Gebrauch und bleibt somit mindestens drei weitere Jahre am Niederrhein. Mit dem „Ja“ des Nationalspielers endete eine für Pinguine-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer erfreuliche Woche. Denn 400 Sponsoren und Freunde der Schwarz-Gelben waren am Mittwoch in den Business-Club des König-Palasts zum Info-Abend gekommen und äußerten sich zufrieden über das, was die Pinguine für die neue Saison in Aussicht stellten.

Während Schäfer die finanziellen Rahmendaten präsentierte, informierte das Trainergespann Jiri Ehrenberger und Reemt Pyka über die sportlichen Ziele. „Es wird kein Zuckerschlecken. Aber wir gehen mit Zuversicht in die neue Spielzeit und hoffen, dass wir mit einer schwarzen Null aus dem Rennen kommen“, sagt Schäfer, der nach den Erfahrungen der letzten zwei Spielzeiten nur noch mit einem durchschnittlichen Zuschauerzuspruch von 4.000 Fans pro Heimspiel kalkuliert.
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/001/690-1712_preview.jpeg Pokert weiter um einen neuen Vertrag: Boris Blank. (RS-Foto: firo)[/imgbox]
Die Bilanz für die vergangene Saison müsse er zunächst der Gesellschafterversammlung vorlegen, doch „das Minus liegt in einem überschaubaren, sechsstelligen Bereich“. Als Gründe dafür nennt er die Mindereinnahmen wegen des Ammoniak-Unfalls im König-Palast. „Wir haben Schadenersatzansprüche an die Seidenweberhaus GmbH gestellt, die jetzt geprüft werden müssen.“ Schäfer geht aber davon aus, dass „sich etwas tun wird“. Zudem verrät er, dass es zwei neue Gesellschafter geben soll. Doch noch sei nichts unterschrieben. Mit einem potenziellen Sponsor folge im Juli/August noch ein Gespräch. Das wirtschaftliche Ziel der GmbH für die Saison 2007/2008 ist, O-Ton Schäfer „eine schwarze Null“.

„Zwei Stürmer sollen noch kommen, davon auf jeden Fall ein starker Ausländer. Dann haben wir den 21er-Kader komplett“, nennt Trainer Ehrenberger die nächsten Arbeitsschritte im sportlichen Bereich. Der Coach hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Er will einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und im Play-off-Viertelfinale dabei sein, das in der letzten Saison noch verfehlt wurde. Die jungen Spieler sollen mehr Eiszeiten bekommen, zu zwei erfahrenen Cracks beordert werden. Ob zu den Routiniers auch Boris Blank zählen wird, ist offen, der Vertragspoker läuft weiter. Im Tor ist Reto Pavoni gesetzt, soll aber regelmäßig durch Patrick Koslow ersetzt werden. „Patrick wird als erster Goalie in Bietigheim spielen. Es ist geplant, ihn mit einer Förderlizenz auszustatten, so dass er die Wochentags-Spiele für uns absolviert“, erläutert Ehrenberger.

Autor: Markus Terbach/Don Bayer

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