PSV Bochum

Mit Kantersieg in die Kreisliga B

29. Juni 2014, 18:53 Uhr

In Bochum zum Showdown: Die Zweitvertretungen von PSV Bochum und Vorwärts Kornharpen kämpften im direkten Duell um das letzte Ticket in die Kreisliga B.

Die Ausgangssituation war klar: Den Polizisten würde ein Zähler genügen. Kornharpen stand dagegen mit dem Rücken zur Wand und musste unbedingt gewinnen, sollte der Aufstieg doch noch realisiert werden.

Beim, für Kreisliga C-Verhältnisse, gut besuchten Showdown in Günnigfeld, gerieten die Polizisten bereits nach wenigen Sekunden auf die Siegerstraße. Ein Querschläger der Kornharpener Defensive fand in Damian Cebula einen dankbaren Abnehmer. „Es lief alles nach Plan. Nach dem 1:0 musste Kornharpen früh aufmachen und das bescherte uns Platz zum Kontern“, analysierte PSV-Coach Andy Budde nach der Partie.

Cebula leitet Kantersieg ein

Die beste Chance zum Ausgleich hatte Michael Maibach. Seinen direkten Freistoß konnte PSV-Schlussmann Mike Jankord sehenswert parieren. Fortan drehte Polizei mächtig auf und kam über die schnellen Maiko Jabusch und Damian Cebula immer wieder zu guten Gelegenheiten.

Cebula erhöhte schließlich auf 2:0 und leitete einen denkwürdigen Torreigen ein: Maiko Jabusch (2x), Daniel Berk, Kevin Pohlmann und Fabian Biederbick schraubten das Ergebnis am Ende auf 7:0 herauf.

„Das war eine überragende Leistung. Sensationell und einfach absolut verdient“

Riesen Jubel bei den Polizisten, große Enttäuschung bei Kornharpen: „Nach diesen ganzen Jahren, in denen wir immer wieder ganz nah am Aufstieg dran waren, hat die Mannschaft vor allem in dieser Partie gezeigt, dass sie Bock auf die Kreisliga B hat“, so Budde stolz. „Das war eine überragende Leistung. Sensationell und einfach absolut verdient“, fügte er hinzu.

Im Vorwärts-Lager herrschte nach Abpfiff verständlicherweise große Ernüchterung: „Die Jungs sind alle total enttäuscht und niedergeschlagen. Leider kann man nicht sagen, dass das Ergebnis am Ende zu hoch ausgefallen ist“, gesteht FCK-Trainer Tim Stromberrg. „Glückwunsch an Polizei. Sie haben mehr als verdient gewonnen und sind zu Recht aufgestiegen“.

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