Auf dem neunten Tabellenplatz beendete der VfB Homberg die abgelaufene Saison in der Oberliga Niederrhein. Das Bild des Kaders wird sich künftig dennoch verändern.

VfB Homberg

„Ein Umbruch birgt stets auch Gefahren“

26. Juni 2014, 14:52 Uhr

Auf dem neunten Tabellenplatz beendete der VfB Homberg die abgelaufene Saison in der Oberliga Niederrhein. Das Bild des Kaders wird sich künftig dennoch verändern.

Man sollte meinen, die vergangene Saison habe bei den Duisburgern rundum zufriedene Gesichter hinterlassen. Doch schon jetzt stehen neun Abgänge fest, acht neue Akteure sollen dies auffangen. Wie kam es also zu diesem Umbruch? „Die Gründe sind vielschichtig, erfahrene Kräfte wie [person=3997]Gianni Giorri[/person] verlassen uns aus privaten oder beruflichen Gründen. Bei einigen Jungs war es auch einfach Zeit für eine Veränderung“, versucht sich Trainer Günter Abel an einer ersten Erklärung. Doch ihm ist auch bewusst, dass „ein Umbruch stets Gefahren birgt“.

"Die Jungs brauchen Spielpraxis"

Das Trio [person=5781]Pascal Nimptsch[/person], [person=5149]Oguzhan Cuhaci[/person] und [person=11538]Philipp Gutkowski[/person] ging in der Gewissheit, künftig in der Regionalliga zu spielen, zum SV Hönnepel-Niedermörmter. Daraus wurde bekanntlich nichts, Abel hat dennoch Verständnis für die Wechsel: "Wir hätten sie gerne behalten, aber gegen das vermeintliche Pfund 'Regionalliga' kamen wir nicht an."

Darüber hinaus verlassen Giorri (Fichte Lintfort), [person=3992]Simon Edu[/person] und [person=6534]Deniz Hotoglu[/person] (beide Duisburger SV 1900), [person=19527]Simon Kouam-Kengne [/person](Ziel unbekannt) sowie [person=5739]Henning Hopf[/person] und [person=10130]Mario Urbasik[/person], die es beide zur SpVgg Sterkrade-Nord zieht, die Duisburger. Für Letzgenannte stellte Abel den Kontakt zum neuen Verein her - nicht ohne Hintergedanken, wie er zugibt. "Die Jungs brauchen Spielpraxis für ihre Entwicklung. Wenn sie sich in Sterkrade so entwickeln, wie ich mir das vorstelle, dann könnten sie auch bei uns wieder ein Thema werden", schließt Abel eine Rückkehr zumindest nicht aus.

Tobias Schiek steht vor der Rückkehr

Große Hoffnungen setzt Abel auf der anderen Seite in die typischen „Homberg-Transfers“. „Unsere Neuen sind meist Spieler, die bei ihrem aktuellen Verein nicht zufrieden waren, die dort ihr Potenzial nicht abrufen konnten oder einfach den nächsten Schritt machen wollen“, ordnet der 48-Jährige ein. Dazu zählen Landesliga-Knipser [person=19198]Daniele Kowalski[/person] (SpVgg Sterkrade-Nord), der gleich 19 Treffer erzielte, Mittelfspieldspieler [person=4709]Fabian Hastedt[/person] (SF Hamborn 07), Fabian Groß (SV Straelen U19) oder auch [person=14367]Jonas Röver[/person] (SC BW Oberhausen-Lirich).
Auf der anderen Seite darf sich Abel mit Keeper [person=4203]Martin Hauffe[/person] (VfB Speldorf) und [person=5807]Patrick Polk[/person] (Westfalia Herne) auch gestandene Oberligaspieler freuen. Die Liste der Zugänge komplettieren [person=5753]Hakan Dönmez[/person] (RWO U23) und [person=4007]Muhamet Attris[/person] (TuS Haltern) - RS berichtete!

Einen linken Außenverteidiger möchte Abel eventuell noch unter Vertrag nehmen. Davon abgesehen zeigt sich der Linienchef zufrieden mit dem Kader. Zumal es noch die Entwicklung einiger Spieler abzuwarten gilt. [person=3995]Tobias Schiek[/person] macht nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch Fortschritte, er wird zum Trainingsauftakt wieder auf dem Platz stehen. "Für ihn freue ich mich wahnsinnig. Er hat eine unglaubliche Entwicklung genommen, bevor ihn diese Verletzung ausgebremst hat", lobt Abel seinen Rückkehrer.

„Von ihm bin ich richtig überzeugt“

Gespannt verfolgt Abel auch die Entwicklung von [person=22583]Tolga Dügencioglu[/person]. „Ich bin überzeugt von ihm, er wird eine richtig gute Saison spielen“, ist Abel überzeugt von seinem vielseitigen Youngster, der als gelernter Stürmer auch schon rechts im Mittelfeld und sogar als Rechtsverteidiger zum Einsatz kam.

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