Bundesliga-Absteiger Alemannia Aachen steht offenbar vor der Verpflichtung von Guido Buchwald als neuem Trainer. Der Weltmeister von 1990 wird sich in den nächsten Tagen offenbar mit Aachens Sportdirektor Jörg Schmadtke zu Verhandlungen treffen. `Aachen, das ist nicht uninteressant´, sagte Buchwald der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten und ergänzte: `Die Finanzen wären nicht das ganz große Hindernis. Wenn es mir ums Geld ginge, hätte ich den Vertrag in Japan noch für fünf Jahre verlängert.´

Aachen vor Verpflichtung von Buchwald

Frontzeck kritisiert Schlaudraffs Psyche

30. Mai 2007, 21:36 Uhr

Bundesliga-Absteiger Alemannia Aachen steht offenbar vor der Verpflichtung von Guido Buchwald als neuem Trainer. Der Weltmeister von 1990 wird sich in den nächsten Tagen offenbar mit Aachens Sportdirektor Jörg Schmadtke zu Verhandlungen treffen. `Aachen, das ist nicht uninteressant´, sagte Buchwald der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten und ergänzte: `Die Finanzen wären nicht das ganz große Hindernis. Wenn es mir ums Geld ginge, hätte ich den Vertrag in Japan noch für fünf Jahre verlängert.´

Buchwald hatte in Japan mit den Urawa Red Diamonds das Double aus Meisterschaft und Kaiserpokal gewonnen und war zum `Trainer des Jahres´ gewählt worden. Dennoch verließ Buchwald Japan, weil er sich als Trainer in Deutschland einen Namen machen wollte. Weiterer Kandidat der Aachener soll nach Angaben der Aachener Zeitung Buchwalds Weltmeister-Kollege Jürgen Kohler sein. Unterdessen hat der nach dem Saisonende zurückgetretene Ex-Trainer Michael Frontzeck in einem Interview mit dem Blatt die Psyche des zu Bayern München wechselnden Nationalspielers Jan Schlaudraff für dessen Ausmusterung in den letzten drei Spielen verantwortlich gemacht.

`Nach wie vor ist Jan ein junger Spieler, der sich noch entwickeln muss, auch wenn er das anders sieht. Er hat ein unglaubliches Talent, aber alle - und er besonders - haben seine Psyche überschätzt´, sagte Frontzeck: `Er ist nicht so cool, wie er sich gibt. Jan ist in eine spezielle Situation hineingeraten. Er war völlig weg, völlig blockiert, die Situation ist ihm über den Kopf gewachsen. Das habe ich in 25 Jahren als Spieler und Trainer nicht erlebt.´ Es wäre allerdings `nicht korrekt, den Abstieg an ihm festzumachen.´

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