DJK Falkenhorst Herne

Wiederaufstieg wird "heftig" gefeiert

13. Juni 2014, 13:33 Uhr

Der Betriebsunfall Kreisliga B ist nach nur einem Jahr wieder Geschichte. Doch gefeiert wurde bei der DJK Falkenhorst nicht nur der Aufstieg der ersten Mannschaft.

Linienchef Oliver Kipp, der den bitteren Gang in die B-Klasse im vergangenen Sommer mit antrat und den Abstieg jetzt umgehend korrigierte, erinnert sich gerne an das Pfingstwochenende zurück. "Da haben wir richtig die Sau rausgelassen. Das war schon heftig", erzählt Kipp lachend. Denn neben der von ihm trainierten ersten Herrenmannschaft stiegen auch die Reserve und die Damenmannschaft auf.

"Bin beeindruckt von meiner Mannschaft"

Dass seine Truppe am Pfingstsonntag - mit den Nachwirkungen der Feierlichkeiten am Vorabend in den Knochen - einen 7:5-Erfolg über die Zweitvertretung von SuS Merklinde hinlegte, "beeindruckte" Kipp nachhaltig. "Die fünf Gegentreffer führe ich jetzt mal auf den Alkoholkonsum zurück", zeigt sich Kipp verständnisvoll. Denn davon abgesehen habe seine Elf eine "wirklich konstante" Rückrunde hingelegt.

In der Tat, die reinen Fakten weisen die DJK Falkenhorst als verdienten Aufsteiger aus: 13 Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten RSV Holthausen, 142 erzielte Treffer bei nur zwei Niederlagen in der gesamten Spielzeit - da darf Kipp ungestraft von einem "verdienten Aufstieg" sprechen.

Kipp will "Punkte sammeln" gegen den Abstieg

Nichtsdestotrotz wird es für den Kreisliga-A-Rückkehrer zunächst nur darum gehen, den Klassenerhalt zu sichern. "Wir wollen zielstrebig Punkte gegen den Abstieg sammeln", bleibt Kipp realistisch. Dabei kann er auf den bestehenden 15-Mann-Kader bauen. Die "eine oder andere Verpflichtung" plant Kipp dennoch, ihm schweben achtzehn Feldspieler und zwei Keeper vor. "Wir müssen uns einfach ein bisschen breiter aufstellen." Auch die beiden Torjäger Pascal Zimmermann (27 Tore) und Sven Avci (25 Treffer) bleiben an Bord. "Die beiden sind schon herausragend. Aber mein gesamtes Team strahlt Torgefahr aus, wir hatten immerhin dreizehn verschiedene Torschützen zu verzeichnen", hebt Kipp die Ausgeglichenheit seines Kaders hervor. Unter den Torschützen ist auch Towart Stefan Koik, der insgesamt acht Treffer erzielte - alle per Elfmeter (RS berichtete). "In der Rückrunde haben wir leider keinen Elfmeter mehr bekommen", erklärt die "Torflaute" seine Keepers augenzwinkernd.

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