SG Preußen Gladbeck

Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt spannend

Chris Wendland
26. Mai 2014, 17:07 Uhr

Nach dem Sieg im Derby gegen den FC Gladbeck am Wochenende stehen die Zeichen für die Preußen aus Gladbeck weiterhin auf Aufstieg. Doch sicher ist noch nichts.

Durch den 3:1-Auswärtserfolg gegen den FC Gladbeck sind die Preußen dem Aufstieg wieder einen Schritt näher gekommen. Da Genclerbirligi Resse seine Aufgabe gegen den VfB Kirchhellen mit einem Sieg ebenfalls erfolgreich lösen konnte, bleibt es an der Tabellenspitze weiterhin spannend.

Michael Schneider, der Vorsitzende der SG Preußen Gladbeck, sah ein "sicheres Spiel" seiner Mannschaft, dass nach einem Pausenstand von 1:1 durch ein "unglückliches Eigentor" des FC Gladbeck zu einer Vorentscheidung kam. Der bis dahin "sehr gute Kaki Weiß" lief aus seinem Tor und wurde überlupft.

"Gegen Grafenwald spielen wir nicht gerne"

Die volle Konzentration gilt jetzt dem nächsten Spiel gegen den Vfl Grafenwald. Schneider geht optimistisch in die Partie, weist aber darauf hin, dass "Grafenwald immer ein unangenehmer Gegner ist."

Der Verfolger Genclerbirligi Resse hat am nächsten Spieltag mit dem Drittplatzierten SV Horst Emscher 08 II den deutlich schwereren Gegner vor der Brust. Sollten die Resser nicht dreifach punkten und die Preußen gleichzeitig einen Sieg einfahren, wäre ihnen der erste Tabellenplatz nicht mehr streitig zu machen.

"Feiern können sie, wenn sie aufgestiegen sind"

Sollte der erste Platz am Sonntag tatsächlich unter Dach und Fach gebracht werden, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt, wird der Fokus auf das anstehende Relegationsduell gerichtet. Schneider: "Feiern können wir, wenn wir aufgestiegen sind."
Mit einem möglichen Gegner in der Relegation hat man sich derweil noch nicht befasst und konzentriert sich nur auf sich selbst.

Das Spiel des Tabellenführers Erle 19 gegen den Zweiten Erle 08 hat sich "so weit ich weiß, niemand angesehen", so Schneider.

Autor: Chris Wendland

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