Die Personal-Planungen schreiten voran! Nachdem Coach Wolfgang Jerat bereits grünes Licht für die kommende Saison erhielt, wurde nun auch mit seinem Assistenten Joachim Hopp alles klar gemacht. Der bis 2008 gültige Oberliga-Vertrag wurde gegen ein Arbeitspapier bis 2009 getauscht, die Zweitvertretung wird künftig von Ayhan Tumani betreut.

WSV BORUSSIA: Hopp unterschreibt bis 2008

Das Ende der 30 Stunden-Tage

gri
25. Mai 2007, 15:51 Uhr

Die Personal-Planungen schreiten voran! Nachdem Coach Wolfgang Jerat bereits grünes Licht für die kommende Saison erhielt, wurde nun auch mit seinem Assistenten Joachim Hopp alles klar gemacht. Der bis 2008 gültige Oberliga-Vertrag wurde gegen ein Arbeitspapier bis 2009 getauscht, die Zweitvertretung wird künftig von Ayhan Tumani betreut.

"Das war mein Wunsch. Ich freue mich, dass das alles so geklappt hat", lächelt Hopp. Besonders erleichtert dürfte der Ex-Duisburger sein, dass die Doppelbelastung ab der kommenden Saison ein Ende hat. "Ein Tag hat 24 Stunden, aber ich bin momentan 30 Stunden unterwegs", erklärt Hopp augenzwinkernd.

Sein Zusatz: "Man sollte dankbar sein, dass man in dem Geschäft arbeiten kann. Daher muss man auch bereit sein, etwas zu investieren." Das ist Hopp zweifellos, der 40-Jährige tritt wie zu aktiven Zeiten als ehrlicher Arbeiter auf – es wird offensichtlich honoriert. Wohl auch in Form der Aussicht, im Falle einer vorzeitigen Trennung von Jerat selbst den Chef-Posten zu bekleiden.

Dass das Trainer-Gespann noch in dieser Saison mit dem Zweitliga-Aufstieg belohnt wird, ist wohl nur noch theoretisch denkbar. Doch Hopp betont: "Wenn man den Glauben verliert, verliert man auch die Hoffnung." Um die Minimal-Chance zu wahren, sind sechs Zähler in den verbleibenden zwei Spielen Pflicht. Auch am kommenden Samstag (13.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen II. "In der BayArena habe ich meine besten Szenen gehabt, ich habe mir früher immer heiße Duelle mit Paulo Sergio geliefert. Da kommen richtig positive Erinnerungen hoch", grinst der frühere Kult-Verteidiger.

Allzu lange will er allerdings nicht in den alten Zeiten schwelgen, da richtet er lieber den Blick in Richtung Zukunft. Unabhängig vom weiteren Saison-Verlauf geht es im Juni mit der Oberliga-Truppe nach Mallorca, danach mit seiner Familie in den traditionellen Sylt-Urlaub. Spätestens dann dürften auch die 30 Stunden-Tage ein Ende haben...

Autor: gri

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