Germania Gladbeck ist auf dem Weg zur Meisterschaft wieder einen Schritt weiter vorangekommen. Zwar konnten die Schützlinge von Trainer Guido Silberbach ihren 2:2-Auftritt beim Verfolger Kornharpen nicht mit einem Sieg krönen, doch durch die Niederlage der TSG Sprockhövel beim DSC Wanne-Eickel ist der Vorsprung der DJK auf vier Zähler heran gewachsen.

GLADBECK: Naumann organisiert Shirts und Feuerwerk

Keeper Glenz kommt doch

tr
25. Mai 2007, 15:49 Uhr

Germania Gladbeck ist auf dem Weg zur Meisterschaft wieder einen Schritt weiter vorangekommen. Zwar konnten die Schützlinge von Trainer Guido Silberbach ihren 2:2-Auftritt beim Verfolger Kornharpen nicht mit einem Sieg krönen, doch durch die Niederlage der TSG Sprockhövel beim DSC Wanne-Eickel ist der Vorsprung der DJK auf vier Zähler heran gewachsen.

"Deshalb können wir zwei Spieltage vor Schluss sehr gut mit dem Punkt leben", freut sich Naumann über das 18. Match in Folge ohne Niederlage. "Eigentlich dachte ich zur Halbzeit, dass wir Vorwärts eine Packung verpassen könnten. Aber Kornharpen hat noch einmal richtig Gas gegeben."

Und Gladbeck rüstet sich für die Feierlichkeiten. Am Pfingstmontag können die Germanen im Match gegen das Kellerkind aus Weißtal den Aufstieg in die Oberliga perfekt machen. Das "Endspiel" wird allerdings nicht im Stadion, sondern am heimischen Krusenkamp ausgetragen. "Dort ist alles enger und für eine Meisterparty viel besser geeignet", meint Naumann. "Im weitläufigen Stadion ist das alles schwerer."

Während andere Clubs zwar Feten planen und organisieren, dies aus Aberglauben aber nicht zugeben, ticken auch in dieser Beziehung in Gladbeck die Uhren anders. "Mal schauen, was sich der Verein einfallen lässt", zuckt Naumann mit den Schultern, fügt aber an: "Ich kümmere mich um die T-Shirts und werde ein Feuerwerk organisieren." Naumann schmunzelt: "Sollte alles klappen, wovon ich ausgehe, brauchen die Jungs am Dienstag auch nicht trainieren."

Auch wenn nach dem aktuellen Stand in der Regionalliga der zweite Platz zum Aufstieg berechtigen würde, zählt für den ehemaligen Profi nur der Platz an der Sonne. "Wir haben ein Heimspiel und mit Weißtal eine lösbare Aufgabe vor der Brust. Also werden wir nicht rechnen, sondern gewinnen und Erster sein."

Und das wäre auch die beste Bewerbung bei der Stadt, die jüngst einen Ortstermin am Krusenkamp hatte. Thema: neuer Kunstrasen. "Am besten wir kriegen das so schnell wie möglich über die Bühne", würde Naumann die kommenden Gegner aus Münster, Erkenschwick oder Herne gerne auf einem neuen Geläuf begrüßen.

Begrüßen kann Naumann nun auch Marco Glenz. Der Keeper von Fortuna Düsseldorf II sollte erst keine Freigabe der Landeshauptstädter erhalten, doch Naumann hat jetzt alles mit 96-Obmann Ilja Ludenberg geklärt: "Ich habe mit ihm gesprochen und sie lassen Marco gehen. Da die Fortuna über Pfingsten auf Mallorca weilt, werden wir die Formalien allerdings erst in der nächsten Woche klären."

Festgezurrt wurden auch schon die ersten Testspiele. Die Germania trifft in der Vorbereitung auf Rot-Weiss Essen (Mittwoch, 4. Juli), eine gemischte Auswahl von Fortuna Düsseldorf I und II (Sonntag, 8. Juli), FC 96 Recklinghausen (Sonntag, 15. Juli) sowie den MSV Duisburg II (Mittwoch, 29. Juli). Zudem wird Gladbeck am Cranger-Kirmes-Cup (13.-28 Juli) des SV Sodingen teilnehmen.

Autor: tr

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren