Das Herner Personalkarussell dreht sich mal wieder auf Hochtouren. Aber leider nicht zu Gunsten von Trainer Frank Schulz. Denn nach den bereits bekannten Abgängen von Mikolay Makarchuk (VfB Speldorf), Yakub Köse (SV Schermbeck), Samy El Nounou (VfL Bochum) und Michael Erzen (Preußen Münster) stehen nun zwei weitere Personalien fest.

WESTFALIA HERNE: Urbainski wechselt zu SW Essen

"In der Oberliga möchte ich im Moment nicht mehr spielen"

tr
25. Mai 2007, 15:47 Uhr

Das Herner Personalkarussell dreht sich mal wieder auf Hochtouren. Aber leider nicht zu Gunsten von Trainer Frank Schulz. Denn nach den bereits bekannten Abgängen von Mikolay Makarchuk (VfB Speldorf), Yakub Köse (SV Schermbeck), Samy El Nounou (VfL Bochum) und Michael Erzen (Preußen Münster) stehen nun zwei weitere Personalien fest.

Stephan Urbainski wechselt zum nordrheinischen Ligagefährten ETB Schwarz-Weiß Essen. "Das ist schade, aber ich wünsche Stephan alles Gute", nimmt Schulz den Transfer zur Kenntnis. Gleiches gilt auch für Adrian Cetera, den es zum Absteiger VfB Hüls zieht. "In der Oberliga möchte ich im Moment nicht mehr spielen", berichtet der Offensive. "Die Leute sagen immer, dass ich nur verletzt bin. Das möchte ich mir nicht mehr antun. Deshalb will ich mich abkapseln, Ruhe finden und wieder bei Null anfangen." Auf die Frage, ob er die nötige Gelassenheit bei den Marlern finden würde, meint Cetera:

"Ich stehe mit Hüls in Kontakt, aber noch ist nichts unterschrieben." Doch nach RS-Informationen soll eine Einigung am heutigen Donnerstag vollzogen werden, denn am Freitag fliegt Cetera aus persönlichen Gründen in sein Geburtsland Polen. Zudem spricht noch ein wichtiger Faktor für den VfB. Denn der 26-Jährige arbeitet im Chemiepark Marl, der einen Steinwurf vom Badeweiher entfernt liegt. "Natürlich kann ich mich mit diesem Verein sehr gut identifizieren", will Cetera der offiziellen Bekanntgabe allerdings nicht vorgreifen.

Das gilt auch für Schulz, der mit zahlreichen externen Neuzugängen in Kontakt steht, aber noch keine Entscheidung verkünden kann. "Es dauert etwas länger, weil wir keinen großen finanziellen Rahmen haben", muss sich Schulz mit Konkurrenten wie Preußen Münster herumschlagen. "Deshalb müssen wir uns in anderen Gefilden umschauen. Michael Erzen kannte vorher auch niemand und wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Warum sollte uns so ein Glücksgriff nicht noch einmal gelingen?"

Autor: tr

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