288 Tage hat das Abenteuer Bundesliga für den VfL Theesen gedauert. Am Sonntag verabschiedet sich die Mannschaft aus der höchsten Junioren-Spielklasse.

A-Junioren

Theesen: "Es hat sehr viel Spaß gemacht"

22. Mai 2014, 16:56 Uhr

288 Tage hat das Abenteuer Bundesliga für den VfL Theesen gedauert. Am Sonntag verabschiedet sich die Mannschaft aus der höchsten Junioren-Spielklasse.

Für Olaf Tödtmann, Sportlicher Leiter der Theesener Junioren, war das zurückliegende Jahr vor allem sehr lehrreich. "Für den gesamten Verein war die Teilnahme an der Junioren-Bundesliga eine wichtige Erfahrung." Auch in der Hinsicht, dass die Verantwortlichen gemerkt haben, dass sie da oben einfach nicht hingehören. und so verabschiedet sich die Mannschaft aus dem Bielefelder Stadtteil keineswegs mit Wehmut. "Wir sind langfristig auf die Westfalenliga ausgerichtet. Da wollen wir uns jetzt wieder akklimatisieren und in den nächsten Jahren dann hoffentlich immer eine gute Rolle spielen", erklärt Tödtmann.

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Und auch, wenn die Mannschaft das punktekonto nicht zweistellig gekriegt hat, weiß Tötdmann: "Die Bundesliga hat sehr viel Spaß gemacht." Der Sportliche Leiter kann sogar ein wenig über die Zeit schmunzeln: "In der Hinrunde haben wir neun Punkte geholt, dafür aber ganz viele Gegentore kassiert. In der Rückrunde haben wir nur noch mit ein, zwei, manchmal drei Toren Unterschied verloren, dafür aber keinen Punkt mehr geholt", sagt er und lacht ein wenig. "Die Mannschaft hat sich also durchaus entwickelt", fügt er dann ernst noch hinzu. So gut sogar, dass gleich sieben Akteure ab der nächsten Saison zur ersten Mannschaft gehören werden.

Bei den A-Junioren findet in der Saison 2014/15 ein Umbruch statt. Trainer Daniel Keller wird den Verein verlassen und eine Weltreise machen. Für ihn kommt Emanuel Yigit. "Die Weltreise hat Daniel schon länger geplant", weiß Tödtmann, "ihm kam dann allerdings der Aufstieg dazwischen." Und da bis auf zwei auch alle Spieler die A-Junioren verlassen werden, wird in Theesen jetzt eine ganz neue Mannschaft aufgebaut werden, die sich in der Westfalenliga wieder etablieren will, einen erneuten Aufstieg ins Oberhaus aber erst einmal nicht mehr plant.

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