TuS Helene muss nachsitzen! Durch die 2:3-Pleite im letzten Saisonspiel gegen die Tgd Hilgen kämpft die Truppe von Trainer Oliver Vössing nun in der Relegation gegen den Abstieg in die Bezirksliga.

TUS HELENE: Vössing zwischen Arbeit und Wißel-Info

"Polster herausschießen"

kru
24. Mai 2007, 20:18 Uhr

TuS Helene muss nachsitzen! Durch die 2:3-Pleite im letzten Saisonspiel gegen die Tgd Hilgen kämpft die Truppe von Trainer Oliver Vössing nun in der Relegation gegen den Abstieg in die Bezirksliga. "Diesmal haben wir vorne endlich getroffen, machen aber hinten schlimme Fehler", ärgert sich der Coach.
Das muss nun vergessen sein, es geht nämlich am heutigen Donnerstag bereits weiter, der Gegner heißt Fortuna Mönchengladbach, ehe auch noch ein Match gegen Galatasaray Mülheim folgt.

"Die Gladbacher haben eine katastrophale Rückrunde absolviert, nur acht Zähler ergattern können. Sie scheinen angeschlagen", reibt sich Vössing die Hände. "Wir gehen als klarer Favorit in die Partie und genau so möchten wir auch auftreten. Vielleicht geht es sogar darum, sich ein kleines Polster herauszuschießen." Um dann gegen Galatasaray nicht unbedingt gewinnen zu müssen. "Es kann sogar eine Niederlage reichen."

Aber soweit ist der Linienchef noch nicht, vorerst muss die Fortuna beseitigt werden, damit man sich am Pfingstmontag in Ruhe deren Match gegen Mülheim ansehen kann. "Natürlich schaue ich mir das an. Dann können wir uns noch Informationen über Galatasaray holen. Außerdem werde ich Sterkrade-Coach Dirk Wißel anrufen und ihn über die Mannschaft aushorchen", betont Vössing, der außerdem ein weiteres Ass im Ärmel hat: "Ich arbeite derzeit in Mülheim, demzufolge sitze ich nahe an der Informations-Quelle."

Klar ist, man kann in den 180 verbleibenden Minuten eine verkorkste Saison retten. Es reichen zwei Siege, um auch im nächsten Jahr in der Landesliga kicken zu dürfen.

Autor: kru

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