An den 4. März kann man sich in Buer noch gut erinnern. Am 18. Spieltag gelang mit einem 4:2 gegen den TSV Weißtal der bisher letzte Saisonsieg. Seitdem sind die

SSV BUER: "Abstieg wäre für Entwicklung fatal"

Nur noch zwei Endspiele

hb
24. Mai 2007, 09:33 Uhr

An den 4. März kann man sich in Buer noch gut erinnern. Am 18. Spieltag gelang mit einem 4:2 gegen den TSV Weißtal der bisher letzte Saisonsieg. Seitdem sind die "Rothosen" ohne Dreier, in den folgenden zehn Partien holte die SSV ganze vier Punkte und spürt nun, zwei Runden vor dem Schluss, das Wasser am Hals. "Es ist leider so, dass wir uns zu früh in Sicherheit gewogen haben", sieht Trainer Holger Siska mit seiner Truppe nun genau die Situation, vor der er schon vor Wochen gewarnt hat.

Der Abwärtstrend der Gelsenkirchener war ein schleichender. Noch bis vergangenen Sonntag täuschte das Tabellenbild eine scheinbare Sicherheit an, die spätestens seit dem 0:3 in Hordel Makulatur ist. Nur ein Zähler trennt den Zehnten vom 14., der schon unterm Strich steht. Während praktisch die gesamte Konkurrenz punktete, scheiterten die Bueraner an längst hinter sich geglaubten Schwächen.

Dass ausgerechnet gegen den Aufstiegsaspiranten Sprockhövel am Pfingstmontag der rechtzeitige Befreiungsschlag kommt, daran mag selbst Siska kaum zu glauben. "Auch wenn die ihre Souveränität aus der Hinrunde ein wenig verloren haben, wäre jeder Punkt für uns eine Überraschung. Aber das kann für den Kopf auch positiv sein, wenn keiner etwas von den Jungs erwartet", unkt der 34-Jährige, der in einem möglichen Scheitern das Ende einer über Jahre erfolgreichen und beispielhaften Nachwuchsarbeit sähe. "Wir sind jetzt in der vierten Saison in der Verbandsliga und haben uns in dieser Spielklasse mittlerweile etabliert. Für die Entwicklung der jungen Spieler wäre es fatal, wenn jetzt der Abstieg käme. Zumal ab 2008 noch eine Liga dazwischen installiert wird und die Landesliga dann nur noch siebtklassig wäre", betont Siska.

Autor: hb

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