Zwar ist die Saison der Fußball-Verbandsliga, Gruppe eins, noch jung, doch schon jetzt lässt sich absehen, dass den Lüner SV eine haarige Spielzeit ins Haus steht. Vier Spiele sind gespielt, erst ein Pünktchen steht auf dem Lünener Konto. Ein optimaler Saisonstart sieht anders aus. Dass allerdings die Reserve des SC Paderborn so durchwachsen startet, davon war nicht zwingend auszugehen. Zumindest Heiko Ueding, Trainer von Davaria Davensberg traut dem LSV in Paderborn – immerhin – einen einfachen Punktgewinn zu.

Verbandsliga Westfalen 1: 5. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

Lüner SV: Aufschwung?

dc
08. September 2006, 21:39 Uhr

Zwar ist die Saison der Fußball-Verbandsliga, Gruppe eins, noch jung, doch schon jetzt lässt sich absehen, dass den Lüner SV eine haarige Spielzeit ins Haus steht. Vier Spiele sind gespielt, erst ein Pünktchen steht auf dem Lünener Konto. Ein optimaler Saisonstart sieht anders aus. Dass allerdings die Reserve des SC Paderborn so durchwachsen startet, davon war nicht zwingend auszugehen. Zumindest Heiko Ueding, Trainer von Davaria Davensberg traut dem LSV in Paderborn – immerhin – einen einfachen Punktgewinn zu.

Vor einer unangenehmen Aufgabe stehen allerdings auch die Davensberger. Die Ueding-Elf hat das zweifelhafte Vergnügen, sich beim SV RW Erlinghasen zu präsentieren. Der Platz, das Umfeld, der Gegner – Prädikat: Äußerst unbequem. Ein Kunstrasenplatz der ersten Stunde – ein Gräuel für die Naturrasen verwöhnten Davaria-Kicker. „Man muss sich mit den örtlichen Begebenheiten arrangieren. Am besten so schnell wie möglich“, so Ueding. Und in der Tat: Nach dem Fußballfest gegen SuS Stadtlohn vor Wochenfrist prophezeit der SVD-Coach ein „Schweinespiel“. „Ohne wenn und aber“, stimmt Ueding zu.

Stadtlohn bekommt es am Sonntag mit dem SV Enger-Westerenger zu tun – eine lösbare, wenngleich nicht zwingend leichte Aufgabe. Doch der fabelhafte Auftritt in Davensberg sollte der Elf von Ex-Profi Rob Reekers Mut machen. Ob allerdings Stefan Bussoff vor heimischem Publikum auflaufen kann, ist noch fraglich, der Doppeltorschütze der letzten Woche verletzte sich in den Schlussminuten; eine Diagnose? Fehlanzeige. Ob mit Bussoff oder ohne, wenn die SuS-Kicker nur annähernd die Form der Vorwoche erreichen, führt kein Weg am dreifachen Punktgewinn vorbei.

Ob ein „Dreier“ auch für Oberliga-Absteiger SV Schermbeck im Bereich des Möglichen liegt, bleibt abzuwarten. Mit dem SC Wiedenbrück bekommt der Klub mit einem harten Brocken zu tun.

Als klarer Favorit empfängt Westfalia Rhynern am Sonntag die Spvgg Vreden. Zwar trennt beide Mannschaften gerade einmal ein Punkt, Gerüchten zufolge allerdings soll sich Rhynern kurzfristig verstärkt haben. Alles deutet auf einen Heimsieg hin. Alles andere käme einer Überraschung gleich.

Heiko Ueding (Trainer Davaria Davensberg) tippt den 5. Spieltag:

Autor: dc

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