Stillstand in Grefrath. „Fakt ist, dass die Ltd. keine weiteren Verhandlungen mehr mit dem GEC unter dem jetzt amtierenden Vorstand eingehen wird. Fakt ist weiterhin, dass die Ltd. an einem Spielbetrieb für die kommende Saison arbeitet“, erklärte Ltd.-Geschäftsführer Thomas König in einem offenen Brief. „Ob dieser nun in der Verbands- oder Regionalliga stattfinden wird, lässt sich erst kurzfristig vor Saisonbeginn klären. Die Nierspanther Ltd. wird in Grefrath bleiben. Wir setzen alles daran, dass es die Regionalliga sein wird und das nach Möglichkeit ab dem 1.September 2007.“

REGIONALLIGA: Dinslaken holt „Bumm Bumm“-Schmitz zurück

Grefrather Bosse unversöhnlich

Markus Terbach
21. Mai 2007, 22:44 Uhr

Stillstand in Grefrath. „Fakt ist, dass die Ltd. keine weiteren Verhandlungen mehr mit dem GEC unter dem jetzt amtierenden Vorstand eingehen wird. Fakt ist weiterhin, dass die Ltd. an einem Spielbetrieb für die kommende Saison arbeitet“, erklärte Ltd.-Geschäftsführer Thomas König in einem offenen Brief. „Ob dieser nun in der Verbands- oder Regionalliga stattfinden wird, lässt sich erst kurzfristig vor Saisonbeginn klären. Die Nierspanther Ltd. wird in Grefrath bleiben. Wir setzen alles daran, dass es die Regionalliga sein wird und das nach Möglichkeit ab dem 1.September 2007.“

Es gilt inzwischen als äußerst unwahrscheinlich, dass der Grefrather Bürgermeister die zerstrittenen Parteien noch einmal an einen Tisch bringen und für eine Lösung des Konflikts sorgen kann. Da fast alle Mannschaften mit einem abgespeckten Etat in die neue Spielzeit gehen werden und das sportliche Niveau wahrscheinlich noch etwas weiter absinken wird, reduzieren die Dinslaken Kobras zur kommenden Saison ihre Eintrittspreise. „Wir möchten besonders jüngeren Fans die Möglichkeit geben, kostengünstig die Heimspiele verfolgen zu können“, sagt Kobra-Boss Christian Kühn.

Nachdem mit der Verpflichtung des ehemaligen Co-Trainers der Nationalmannschaft der Niederlande, Alexander Jacobs, die Trainerfrage vorzeitig geklärt wurde, nimmt nun auch der Kader der Kobras langsam Form an. Verlängert haben die Torhüter Rene Hippler und sowie die Stürmer Daniel Eul, Malte Bergstermann und Henri Marcoux. Die Verteidiger Heiko Wilken, Marco Peisker und Tobias Stöckhardt haben ebenfalls zugesagt. Über Warner Weinberg haben die Kobras Kontakte nach Übersee geknüpft und stehen kurz vor der Verpflichtung von zwei jungen Kanadiern, einem Verteidiger und einem Stürmer. „Wir hoffen, hier bald zu einem Vertragsabschluss kommen zu können und werden dann weitere Einzelheiten mitteilen“, versichert Kühn.

Ein Comeback im Trikot der Kobras feiert Verteidiger Dirk Schmitz, der in den letzten beiden Spielzeiten für die Grefrather Nierspanther spielte. Einst erhielt er wegen seiner starken Schüsse von der blauen Linie den Spitznamen „Bumm Bumm“. „Zu diesen Spielern werden noch weitere stoßen, mit denen der Vorstand fast einig ist. Auch hier rechnen wir noch vor den Sommerferien mit einer Vertragsunterzeichnung“, kündigen Kühn und Co. einen raschen Abschluss der Personalplanungen an.
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/002/067-2095_preview.jpeg HEG-Coach Peter Franke. (RS-Foto: Terbach)[/imgbox]
In Herne ist ein noch offenes Kapitel aus der Ära Funkenberg abgeschlossen worden. Der ehemalige Vorsitzende der Herner EG, Martin Funkenberg, und sein Vize Arno Kühnel sind glimpflich aus ihrem Prozess wegen „Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen und Insolvenzverschleppung“ davongekommen. Entgegen erster Vermutungen kommt es doch nicht zu einem Prozess gegen das Duo. Das Strafverfahren (AZ 8 LS 81/06) wurde gegen Zahlung von Geldbußen von 2.000 Euro (Funkenberg) bzw. 1.000 Euro (Kühnel) eingestellt. Jetzt bleibt abzuwarten, wie der Insolvenzprüfungstermin verläuft und ob sich Funkenberg und der in Kürze zu wählende neue HEG-Vorstand in Sachen Umgang mit einem Kredit der Herner Sparkasse einigen können. Ein Kandidat für das Amt der Vorsitzenden soll in den nächsten Tagen präsentiert werden.

Autor: Markus Terbach

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