Preußen Hochlarmark

Im Fahrstuhl der Gefühle

28. April 2014, 14:36 Uhr

Der Hörder SC hatte schon am Samstag in Eichlinghofen eine Klatsche kassiert, der VfB Annen ging am Sonntag in Langenbochum baden.

Es war also alles angerichtet für Preußen Hochlarmark - doch der FC holte den Big Point gegen den SuS Merklinde nicht. "Der Spieltag ist gut für uns gelaufen - wenn man mal von unserem eigenen Spiel absieht", meint Holger Zahnhausen mit Blick auf die 28. Runde der Bezirksliga 9. Seit langer Zeit hatten die Preußen endlich mal wieder etwas Rückenwind verspürt, mit einem Sieg hätte Hochlarmark einen großen Schritt zum Klassenerhalt tun können. "Aber jetzt geht der Fahrstuhl schon wieder in die andere Richtung", berichtet der Coach von einem Wechselbad der Gefühle, in dem sich die Recklinghäuser befinden.

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Woran es gegen Merklinde gelegen hat? Zahnhausen: "Nach guter erster Halbzeit haben wir eine schwache zweite gespielt. Auch wenn das 1:3 ein Kontertor war, dürfen wir uns über die Niederlage nicht beschweren." Ein gewisser Kräfteverschleiß könnte ein Grund dafür sein, dass die Gastgeber trotz 1:0-Führung mal wieder mit leeren Händen dastanden.

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Sechs Spiele hat Hochlarmark nun noch, um den Klassenerhalt fix zu machen. Das Restprogramm hat es aber in sich - mit Ausnahme der vorletzten Partie geht es nur noch gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. "Und ich glaube nicht, dass die Partie beim Hörder SC leicht wird, wenn die Konstellation so bleibt", erläutert Zahnhausen. Vielleicht lassen die Mannschaften, die sich im oberen Mittelfeld befinden, ja Federn. Die Preußen hätten sicherlich nichts dagegen, denn dann fährt der "Fahrstuhl der Gefühle" auch bald schon wieder nach oben...

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