Der SC Freiburg hat die angestrebte Rückkehr in die Elite-Klasse des deutschen Fußballs nach zwei Jahren Abwesenheit knapp verpasst. Das Team des nach 16 Jahren aus dem Amt scheidenden Trainers Volker Finke gelang am letzten Spieltag der 2. Liga zwar ein 2:0 (1:0) gegen die TuS Koblenz, die Ergebnisse der Konkurrenten verhinderten aber den Wiederaufstieg in die  Bundesliga.

Freiburg verpasst Aufstieg knapp

2:0-Sieg - aber Konkurrenz patzt nicht

20. Mai 2007, 15:58 Uhr

Der SC Freiburg hat die angestrebte Rückkehr in die Elite-Klasse des deutschen Fußballs nach zwei Jahren Abwesenheit knapp verpasst. Das Team des nach 16 Jahren aus dem Amt scheidenden Trainers Volker Finke gelang am letzten Spieltag der 2. Liga zwar ein 2:0 (1:0) gegen die TuS Koblenz, die Ergebnisse der Konkurrenten verhinderten aber den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Bei ihrem Erfolg profitierten die Breisgauer zunächst von einem Eigentor des Koblenzers Frank Wiblishauser (34.), dann traf der Franzose Karim Matmour (57.). Alexander Iaschwili verschoss in der 68. Minute zudem einen Foulelfmeter.[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/825-831_preview.jpeg Nach 16 Jahren und 606 Spielen an der Seitenlinie ist für Freiburgs Trainer Volker Finke nun Schluss im Breisgau. (Foto: firo)[/imgbox]

Vor 24.500 Zuschauer im ausverkauften Freiburger Stadion wirkten die Gastgeber in der Anfangsphase äußerst nervös. Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw leistete sich vor allem die Defensive der Breisgauer, die aber der kommenden Saison von Robin Dutt betreut werden, zahlreiche Fehler, die immer wieder für Gefahr vor dem eigenen Tor sorgten.

Die größte Aufregung in der ersten halben Stunde gab es allerdings im Strafraum der Koblenzer. Nach einem vermeintlichen Foul des Gäste-Torwarts Dennis Eilhoff an SC-Stürmer Jonathan Pitroipa forderten die Platzherren vehement einen Strafstoß (28.). Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) sah dies aber anders. Nur sechs Minuten später gingen die Freiburger durch das Eigentor von Wiblishauser dennoch in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Freiburger, bei denen Finke zum 606. Mal in einem Pflichtspiel an der Seitenlinie stand, zunächst nicht restlos überzeugen. Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Platzherren die Partie aber immer besser in den Griff.

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