Slawomir Szymaszek hat es nicht leicht in diesen Tagen. Seit zwei Wochen laboriert Uerdingens Torwart an einer Adduktoren-Zerrung, an Lauftraining ist nicht zu denken.

KFC UERDINGEN: Klare Absage an Uwe Fuchs

Szymaszeks Dilemma

gri
19. Mai 2007, 21:40 Uhr

Slawomir Szymaszek hat es nicht leicht in diesen Tagen. Seit zwei Wochen laboriert Uerdingens Torwart an einer Adduktoren-Zerrung, an Lauftraining ist nicht zu denken. "Am Montag habe ich einen Termin beim Arzt, danach weiß ich mehr", berichtet die etatmäßige Nummer Eins. Und hofft, doch noch einmal für den KFC aufzulaufen, ehe er in der kommenden Saison nach Straelen wechselt: "Ich würde mir einen Einsatz wünschen, aber die Gesundheit geht vor."

Es kommt allerdings noch schlimmer, sein künftiger Club hat nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze, taumelt der Zielgeraden entgegen. "Ich bin fest davon überzeugt, dass ihre Negativ-Serie reißt", betont Szymaszek, "aber einen Einfluss habe ich ohnehin nicht darauf."

So könnte es durchaus sein, dass er künftig in der Fünftklassigkeit kicken muss – der Keeper hat einen ligenübergreifenden Vertrag signiert. "Die Unterschrift ist geleistet, eigentlich ist alles entschieden", erklärt der 34-Jährige. Sein Zusatz: "Noch bin ich Uerdinger, der KFC hat Vorrang."

Wobei sich auch die Krefelder noch nicht aller Sorgen entledigt haben. Im Falle einer Niederlage am heutigen Sonntag (15 Uhr) gegen Duisburg II könnte der Vorsprung auf die Gefahren-Zone auf drei Zähler schmelzen. Doch Szymaszek betont: "Die Erfahrung zeigt, dass der Klassenerhalt mit 45 Punkten sicher ist. Und die Statistik lügt nicht."

Im Gegensatz zu Kreisen, die den Ex-Wuppertaler Uwe Fuchs als neuen KFC-Trainer ins Gespräch brachten. Meint jedenfalls Uerdingens Sportlicher Leiter Jonny Hey: "Der Fuchs würde sich doch direkt auf die Bank einklagen, so einen holen wir uns nicht ins Haus." Da trifft Aleks Ristic schon eher Heys Geschmack. "Er hat dank seiner Bonbons ein gutes Verhältnis zu Schieds- und Linienrichtern, das kann nur von Vorteil sein", grinst der Funktionär. Gesichert ist die Verpflichtung des Kult-Coaches aber noch lange nicht: "So lange der Vorstand die Fremdfinanzierung noch nicht geklärt hat, ist noch nichts in trockenen Tüchern."

Autor: gri

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