Auch im Jahr eins nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat die Bundesliga nichts an ihrer Faszination eingebüßt, erneut lockte die höchste deutsche Spielklasse über 12 Millionen Fans in die Stadien. Zwar verzeichnete die Bundesliga in ihrer Saison 2006/07 mit exakt 12. 239.304 Fans einen leichten Rückgang um 237.887 Besucher gegenüber der Rekordmarke des Vorjahres, was aber vornehmlich in der geringeren Stadionkapazität der drei Aufsteiger begründet liegt.

Bundesliga elektrisiert weiter die Massen

Spieltagsrekord: 450.278 Fans, Dortmund Krösus

19. Mai 2007, 18:25 Uhr

Auch im Jahr eins nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat die Bundesliga nichts an ihrer Faszination eingebüßt, erneut lockte die höchste deutsche Spielklasse über 12 Millionen Fans in die Stadien. Zwar verzeichnete die Bundesliga in ihrer Saison 2006/07 mit exakt 12. 239.304 Fans einen leichten Rückgang um 237.887 Besucher gegenüber der Rekordmarke des Vorjahres, was aber vornehmlich in der geringeren Stadionkapazität der drei Aufsteiger begründet liegt.

Denn Bochum, Aachen und Cottbus begrüßten insgesamt nur knapp eine Million Zuschauer zu ihren 51 Heimspielen, während in 2005/06 zum 1. FC Köln, zum 1. FC Kaiserslautern und zum MSV Duisburg rund 800.000 Anhänger mehr gepilgert waren. Die übrigen 15 Erstlisten konnten Ihren Schnitt im Vergleich zum Vorjahr allesamt steigern oder zumindest das Niveau annähernd halten.

Insbesondere das spannende Rennen um die Meisterschaft und gegen den Abstieg elektrisierte zum Saisonschluss die Massen: Am 32. Spieltag waren acht von neun Arenen ausverkauft und mit 450.278 Besuchern - ein unglaublicher Schnitt von 50.030 Fans - wurde ein Spieltagsrekord registriert. Die bisherige Bestmarke von 436.341 Besuchern vom 34. Spieltag 2005/06 wurde am Samstag beim Saisonfinale mit 445.483 Fans nochmals überboten. Borussia Dortmund lockte als Zuschauerkrösus in Serie erneut die meisten Fans zu seinen 17 Heimspielen, stagniert aber seit einigen Jahren mit viel Bundesliga-Durchschnittskost und zeitweiser Abstiegsgefahr mit einem Schnitt von 72.799 auf einem hohen Niveau.

Auch Rekordmeister Bayern München steigerte seinen Zuspruch trotz sportlich unbefriedigender Saison nochmals leicht auf 68.647 Fans im Schnitt - 16 der 17 Heimspiele waren ausverkauft - und stellte einen Vereinsrekord auf. Die größten Gewinner in der Gunst des Zuschauers waren aber der 1. FC Nürnberg (+ 27 Prozent) und der VfB Stuttgart (+ 17). Hier spiegelten sich besonders sportlicher Aufschwung und attraktive Spielweise wider. Der Gesamtbesuch in der Bundesliga stieg seit der Premiere von 1963 auf fast 339 Millionen Zuschauer. In den 13.406 Spielen wurde ein Schnitt von 25.273 Besuchern erreicht.

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