Jetzt haben sie es, das Endspiel: Duisburg gegen Essen, Sekt oder Selters, Freude oder Frust. „Super-spannend“, findet MSV-Publikumsliebling Tobias Willi die Brisanz-Konstellation am kommenden Sonntag, „das ist eine Woche, in der das Kribbeln zunehmend steigt. Wir müssen gewinnen, das ist relativ simpel zu erklären. Im Prinzip kann es nur heißen: Sieg und fertig.“
Die Vorlage zum Finale hat der MSV in Paderborn gegeben. Willi: „Wir haben uns das regelrecht erarbeitet, am 34. Spieltag aufsteigen zu können. Wenn wir das Auswärts-Match vergeigt hätten, wäre es wirklich sauschwer geworden. So haben wir das Ding selbst in der Hand, können es aus eigener Kraft schaffen.

MSV: Tobias Willi sagt, wie es läuft: „Sieg und fertig“

Das Dach-weg-Derby

19. Mai 2007, 13:30 Uhr

Jetzt haben sie es, das Endspiel: Duisburg gegen Essen, Sekt oder Selters, Freude oder Frust. „Super-spannend“, findet MSV-Publikumsliebling Tobias Willi die Brisanz-Konstellation am kommenden Sonntag, „das ist eine Woche, in der das Kribbeln zunehmend steigt. Wir müssen gewinnen, das ist relativ simpel zu erklären. Im Prinzip kann es nur heißen: Sieg und fertig.“
Die Vorlage zum Finale hat der MSV in Paderborn gegeben. Willi: „Wir haben uns das regelrecht erarbeitet, am 34. Spieltag aufsteigen zu können. Wenn wir das Auswärts-Match vergeigt hätten, wäre es wirklich sauschwer geworden. So haben wir das Ding selbst in der Hand, können es aus eigener Kraft schaffen.

Das ist sicherlich ein Vorteil. Man muss unserer Mannschaft hoch anrechnen, dass sie mit der schwierigen Situation prima umgegangen ist. Dass so viele Duisburger Fans in Paderborn waren, hat uns einen zusätzlichen Kick gegeben.“

Dieses Schub-Erlebnis wird auf heimischem Boden noch getoppt, rund 25.000 blau-weiße Anhänger werden ihre Truppe lautstark nach vorne peitschen, mehrere tausend Essener halten dagegen. Willi: „Die Hütte ist Sonntag ausverkauft, wenn wir es packen, wird das ein Riesen-Erlebnis.“ Er geht sogar noch weiter:

„Die Fans werden das Stadion abreißen, da fliegt das Dach weg.“ Er selbst arbeitet bis zum Showdown daran, seine Oberschenkel-Probleme in den Griff zu bekommen. Wie schon gegen Köln erwischte es „Williiiii“ auch in Paderborn, eine sofortige Auswechslung war die Folge: „Es ging nicht mehr, die Schmerzen waren zu groß. Aber ich bin sicher, dass unser Sport-Physiotherapeut Peter Kuhlbach die Sache hinbekommt.“ Leider klappte das nicht: Willi ist beim Finale nur als Zuschauer dabei.

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