Neuer Zündstoff im Kampf um die Meisterschaft! Die Spruchkammer des Kreises 12 hat in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, dass das Meisterschaftsspiel von Teutonia Riemke bei Eintracht Gelsenkrichen wiederholt werden muss. Dem Spitzenreiter der Bezirksliga 13 war vorgeworfen worden, das Spiel am 4. März vorsätzlich manipuliert zu haben. Beim 3:1-Sieg der Eintracht war ein Spieler der Demps-Elf bereits verwarnt worden.

Spruchkammer bestätigt Vorwürfe gegen Eintracht

Mit verbotenen Mitteln zum Titel?

19. Mai 2007, 13:20 Uhr

Neuer Zündstoff im Kampf um die Meisterschaft! Die Spruchkammer des Kreises 12 hat in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, dass das Meisterschaftsspiel von Teutonia Riemke bei Eintracht Gelsenkrichen wiederholt werden muss. Dem Spitzenreiter der Bezirksliga 13 war vorgeworfen worden, das Spiel am 4. März vorsätzlich manipuliert zu haben. Beim 3:1-Sieg der Eintracht war ein Spieler der Demps-Elf bereits verwarnt worden.

Als später die zweite Gelbe Karte für ihn die Hinausstellung bedeutet hätte, ging sein eineiiger Zwillingsbruder zum Unparteiischen und behauptete, dass er den Regelvorstoß begangen habe. Nach einigem Zögern glaubte der Schiedsrichter den Cevik-Zwillingen und verwarnte beide, anstatt einen von ihnen des Feldes zu verweisen.

Da Teutonia das Spiel auf Video aufgezeichnet hatte, kam die Kreisspruchkammer zu dem Urteil, die Vorwürfe der Riemker zu bestätigen und das Spiel in den nächsten Tagen neu anzusetzen. In einer ersten mündlichen Stellungnahme hatten die Eintracht-Akteure den Vorgang bestritten.

Der Fall wird nun an die Bezirksspruchkammer weitergeleitet. Eine Sperre der SG-Spieler wird wohl in dieser Saison nicht mehr wirksam. Wann das Wiederholungsspiel stattfindet, steht noch nicht fest.

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