Einen Tag nach dem Geständnis des rumänischen Nationalspielers Adrian Mutu, Kokain konsumiert zu haben, wird sich der Angreifer des FC Chelsea nach Angaben seines Agenten nun in psychologische Betreuung begeben.

Psychologische Hilfe für Mutu

as
20. Oktober 2004, 19:08 Uhr

Einen Tag nach dem Geständnis des rumänischen Nationalspielers Adrian Mutu, Kokain konsumiert zu haben, wird sich der Angreifer des FC Chelsea nach Angaben seines Agenten nun in psychologische Betreuung begeben.

Adrian Mutu, des Kokainmissbrauchs überführter rumänischer Nationalspieler, wird zukünftig psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Das bestätigte der Agent des Stürmers vom englischen Vize-Meister FC Chelsea, Victor Becali, am Mittwoch: "Er wird täglich an einem einstündigen Programm teilnehmen. Er weiß, was mit ihm geschehen ist und ist sehr kooperativ. Ihm geht es nach einigen sehr schlechten Tagen wieder etwas besser."

Zwei Jahre Sperre drohen

Mutu hatte am Dienstag den Konsum von Kokain zugegeben und damit auf das Öffnen einer B-Probe verzichtet. Dem 25-Jährigen droht nun eine zweijährige Sperre. Der Rumäne ist in England für sein ausschweifendes Privatleben bekannt und spielt derzeit in den Planungen von Chelseas Coach Jose Mourinho ohnehin keine Rolle. Ein Transfer zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin kam nicht zustande.

Die Spielervereinigung hatte sich bereits am Montag mit Mutu zu einem Gespräch getroffen und hat nun den englischen Verband FA eingeschaltet. Der Rumäne war im vergangenen Jahr für rund 23 Millionen Euro vom italienischen Erstligisten AC Parma nach London gewechselt und verdiente dort angeblich 4,5 Millionen Euro pro Saison.

Autor: as

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