Zum Ende einer Saison gibt es in aller Regel unerwartete Ergebnisse. Doch dass sich der Tabellendritte, der mit einem Auge auch noch auf Platz zwei und eine eventuelle Relegation schielt, mit 0:9 abfertigen lässt, ist eine Seltenheit. Der VfB Günnigfeld erlebte beim TuS Eving-Lindenhorst einen rabenschwarzen Nachmittag.

EVING/GÜNNIGFELD: 9:0 - "Keine Arbeitsverweigerung"

Ostermann nimmt Team in Schutz

Kub/kru
17. Mai 2007, 12:40 Uhr

Zum Ende einer Saison gibt es in aller Regel unerwartete Ergebnisse. Doch dass sich der Tabellendritte, der mit einem Auge auch noch auf Platz zwei und eine eventuelle Relegation schielt, mit 0:9 abfertigen lässt, ist eine Seltenheit. Der VfB Günnigfeld erlebte beim TuS Eving-Lindenhorst einen rabenschwarzen Nachmittag.

Eher verhalten fiel aber die Schelte des Trainers aus. „Klar war das eine schlechte Leistung von meinem Team, aber man muss auch sagen, dass die Evinger vor allem in der ersten Hälfte aus allen Lagen getroffen haben“, erklärt Sascha Etterich. „Die hätten auch von der Mittellinie schießen können.“

Hochzufrieden war natürlich sein Gegenüber Ingo Kleefeldt. „Das war ein schöner Tag“, grinste der Coach. „Vor dem Spiel hatte ich noch gesagt, dass ich mich hinterher für ein 6:0 bedanken möchte.“

Seine Spieler ließen sich dann nicht lumpen und spielten auch nach der frühen Entscheidung durch Oliver Adlers 3:0 in der 22. Minute noch weiter nach vorne und deckten die zunehmenden Schwächen der Gäste schonungslos auf. „Ich weiß ja welch starke Mannschaft wir haben“, erklärt der TuS-Trainer das Evinger Selbstbewusstsein. „Nun sieht man zudem, was möglich gewesen wäre in dieser Saison.“

Der VfB kann bis auf diesen Schandfleck mit der Spielzeit eigentlich zufrieden sein. "Es war wirklich bisher blitzsauber. Deshalb breche auch nicht den Stab über die Mannschaft, sondern erwarte nur Wiedergutmachung", betont Marco Ostermann, Günnigfelds Sportlicher Leiter. "Wir hatten in dem Match einfach das Pech, dass die Evinger weiterhin gallig auf Tore waren. Auch nach dem 5:0 zur Halbzeit haben sie nicht hinten rum gespielt, sondern weiter nach vorne agiert." Sein Schluss-Satz: "Es war keine Arbeitsverweigerung von unserer Seite."

Autor: Kub/kru

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