Das Spitzenduo THW Kiel und HSV Hamburg hat sich in der Handball-Bundesliga auch gegen die starken Verfolger keine Blöße gegeben. Titelverteidiger Kiel ließ dem SC Magdeburg beim 30: 23 (15:14) keine Chance, während der HSV gegen Rekordmeister VfL Gummersbach 37:34 (15:14) gewann. Kiel (54:8 Punkte) bleibt dank der besseren Tordifferenz Tabellenführer vor dem punktgleichen HSV.

Kiel und Hamburg weiter im Gleichschritt

31. Spieltag der Handball-Bundesliga

16. Mai 2007, 22:35 Uhr

Das Spitzenduo THW Kiel und HSV Hamburg hat sich in der Handball-Bundesliga auch gegen die starken Verfolger keine Blöße gegeben. Titelverteidiger Kiel ließ dem SC Magdeburg beim 30: 23 (15:14) keine Chance, während der HSV gegen Rekordmeister VfL Gummersbach 37:34 (15:14) gewann. Kiel (54:8 Punkte) bleibt dank der besseren Tordifferenz Tabellenführer vor dem punktgleichen HSV.

Die SG Flensburg-Handewitt konnte den dritten Tabellenplatz durch die überraschende 32:34 (14:17)-Niederlage gegen den Wilhelmshavener HV nicht weiter festigen, liegt aber mit 47:13 Zählern weiter einen Punkt vor Magdeburg und Gummersbach. Die HSG Nordhorn nutzte im Kampf um die vier Champions-League-Plätze die Schwäche der Konkurrenz und zog durch den 28:26 (13:12)-Erfolg gegen die SG Kronau/Östringen nach Punkten mit Magdeburg und dem VfL gleich.

Der TBV Lemgo (42:20) muss seine Hoffnungen auf die Königsklasse fast schon begraben. Bei Frisch Auf Göppingen reichte es nur zu einem 31:31 (16:15). Im Tabellenkeller trennten sich die HSG Düsseldorf und die HSG Wetzlar 29:29 (15:14) und HBW Balingen-Weilstetten spielte 27:27 (17:9) gegen TuS N-Lübbecke. Schlusslicht Eintracht Hildesheim unterlag dem TV Großwallstadt in eigener Halle 24:31 (12:18). GWD Minden bezwang unterdessen MT Melsungen deutlich mit 34:25 (17:13) Champions-League-Sieger Kiel setzte sich vor 10.250 Zuschauern in der Ostseehalle erst Mitte der zweiten Hälfte vom SCM ab.

Mit sieben Toren war Rückraumspieler Nikola Karabatic einmal mehr bester Werfer der Norddeutschen. In Hamburg sahen 10.479 ein hochspannendes aber nicht hochklassiges Spiel. Beide Seiten leisteten sich viele technische Fehler und so waren es bei Hamburg vorrangig Spieler aus der zweiten Reihe, die das Spiel bestimmten. Bruno Souza (6 Tore) und der in der kommenden Saison zum VfL wechselnde Roman Puntgartnik (11) waren beste Akteure bei den Norddeutschen.

Autor:

Kommentieren