Der SV Union Velbert hat in der Landesliga Niederrhein 1 noch gute Chancen auf den Aufstieg. Jetzt kommt der direkte Konkurrent zum Duell der Verfolger.

Landesliga

Heißes Verfolgerduell im Aufstiegsrennen

25. März 2014, 14:52 Uhr

Der SV Union Velbert hat in der Landesliga Niederrhein 1 noch gute Chancen auf den Aufstieg. Jetzt kommt der direkte Konkurrent zum Duell der Verfolger.

Zwar möchten die Velberter nicht vom Aufstieg reden, sondern lieber den Abstand auf die unteren Plätze der Tabelle vergrößern, dennoch zählt Union mittlerweile zu einem der Topteams der Liga. Hinter dem bislang unangefochtenen Spitzenreiter Cronenberger SC, hat sich ein Verfolgerquintett angesammelt. Darunter sind auch der SV Union Velbert und der VdS Nievenheim.

Das Hinspiel der beiden Teams verlor die Mannschaft von Coach Maik Franke mit 0:2, was am Mittwoch aber nicht noch mal passieren soll. "Im Hinspiel waren wir nicht aufmerksam genug und teilweise zu schlafmützig. VdS steht sehr kompakt und es wird schwierig für uns, Torchancen in Hülle und Fülle herauszuarbeiten. Die Mannschaft ist aber hochmotiviert und die letzten beiden Spiele stimmen mich optimistisch, dass wir nicht wieder verlieren werden", erklärt der Trainer. Die Chancen für ein positives Ergebnis sieht er bei 50:50, die Tagesform entscheide. "Es wird ein enges Match, ich bin gespannt", ergänzt Maik Franke.

Union will zurück zu alter Stärke

Nach dem eher holprigen Start in die Rückrunde (zwei Niederlagen) findet der SV langsam wieder zurück in die Spur. Gegen TuSpo Richrath (5:0) und den TSV Ronsdorf (2:1) gab es zwei Siege zu feiern, die Franke für die Zukunft hoffen lassen: "Das Spiel gegen Ronsdorf macht mir Mut, dass wir wieder zu unserer Stärke aus der Hinrunde kommen. Man merkt an den Kleinigkeiten, ob es besser wird oder nicht. Die Tendenz stimmt auf jeden Fall wieder." Die alte Stärke verschaffte den Velbertern einen guten Platz im oberen Drittel der Tabelle, der durchaus auch Hoffnungen auf die Oberliga machen könnte. Doch Franke tritt auf die Bremse: "Es ist ein schönes Gefühl oben mitzuspielen. Aber für uns geht es zu schnell. Wir wollen erst mal das Polster auf die unteren Plätze vergrößern, bislang ist es noch nicht beruhigend. Wenn wir am Ende unter den ersten Sechs landen, ist das schon gut."

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