RWW Bismarck

Wacker meldet sich im Aufstiegsrennen zurück

24. März 2014, 13:13 Uhr

Die lange Winterpause ließ die Bilanz von Rot-Weiß Wacker Bismarck erst so richtig bitter werden. Der letzte Sieg datierte vom 10. November 2013.

Bis zum gestrigen Sonntag, da meldete sich die Mannschaft mit einem 5:0-Kantersieg bei Falke Gelsenkirchen zurück. Trainer Tim Kämper war erleichtert, aber nicht begeistert. "Es wurde mal wieder Zeit, dass wir ein Spiel gewinnen. Aber die Partie hätte auch anders laufen können. Falke hätte auch vier Tore schießen können, wir allerdings auch drei weitere. Die Rote Karte beim Stand von 0:2 nach 22 Minuten war wohl entscheidend."

Flott mit "viereinhalb" Toren

Wenn das Dominik Flott hört! Der Goalgetter markierte vier Treffer an der Plutostraße. Kämper: "Das fünfte war ein Eigentor, das hat Dominik aber auch noch eingeleitet." Einigen wir uns also auf viereinhalb Tore am Sonntag. Und bisher mindestens 20, wenn nicht 22, da streiten sich die Statistiker noch. Fakt ist jedenfalls, dass ein Bezirksligist schon die Angel nach Flott ausgeworfen hat. "Wenn Dominik mit seinen 22 Jahren solch ein Angebot annehmen würde, dann könnten wir das gut verstehen und würden ihm keine Steine in den Weg legen."

Insgesamt habe seine Mannschaft seit dem Herbst aber keine Fortschritte gemacht, findet Kämper - bei dem einen oder anderen Punktverlust hätte den Rot-Weißen zwar das Glück gefehlt, andererseits ist es aber ein Glück, dass Wacker überhaupt noch so gute Karten im Aufstiegsrennen hat. So souverän wie in der letzten Saison, als die späteren Aufsteiger Arminia Ückendorf und ETuS Gelsenkirchen mit 84 bzw. 76 Punkten durchmarschierten, ist in dieser Runde keine Mannschaft. "Dieses Jahr ist es einfacher als letztes Mal, auch Horst-Emscher III hat jetzt gegen Haverkamp verloren", weiß Kämper.

"Blödes" Spiel gegen die eigene Reserve

Mit einem Dreier im vereinsinternen Derby gegen die eigene Reserve am kommenden Wochenende, könnte Wackers Erste den Druck auf den Tabellenführer weiter erhöhen. Kämper ist jetzt schon froh, wenn das "blöde Spiel" am Sonntag vorbei ist. "Sollten wir gewinnen, dann tut das weh, weil auch die Zweite im Keller positive Erlebnisse braucht. Zudem verstehen sich beide Teams wieder richtig gut, das war in der Vergangenheit auch schon anders. Dieses Spiel ist einfach undankbar."

Trotzdem ist die Marschroute klar: Das jüngste 5:0 soll nicht weniger als der Beginn einer Serie sein!

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