Obwohl Fans und Mannschaft nach dem Abpfiff des letzten Heimspiels dieser Saison gemeinsam feierten, wollte Christoph Dabrowski nicht voll und ganz in die Komplimente zu einer tollen Leistung seines VfL einstimmen: „Für die Zuschauer war es eine klasse Partie mit fünf Toren, aber leider mit einem unglücklichen Ende für uns. Da wäre mehr drin gewesen“, haderte der defensive Mittelfeldspieler wohl vor allem mit den vergebenen Chancen, die sich ihm boten.

„Pechvogel“ Dabrowski blickt schon in die Zukunft

„Lücken schnell schließen“

RS
14. Mai 2007, 10:06 Uhr

Obwohl Fans und Mannschaft nach dem Abpfiff des letzten Heimspiels dieser Saison gemeinsam feierten, wollte Christoph Dabrowski nicht voll und ganz in die Komplimente zu einer tollen Leistung seines VfL einstimmen: „Für die Zuschauer war es eine klasse Partie mit fünf Toren, aber leider mit einem unglücklichen Ende für uns. Da wäre mehr drin gewesen“, haderte der defensive Mittelfeldspieler wohl vor allem mit den vergebenen Chancen, die sich ihm boten.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/364-368_preview.jpeg Christoph Dabrowski. (Foto: firo)[/imgbox]In Hälfte eins von Ricardo Osorio angeschossen, landete der Ball an der Latte, ein bärenstarker Timo Hildebrand verhinderte kurz vor dem Ende den Ausgleich, den „Dabro“ auf dem Fuß hatte. „Da machte sich Timo ganz groß und zeigte einen super Reflex“, zollte Dabrowski dem VfB-Keeper Respekt.

Auch wenn sein Team nicht als Verlierer hätte vom Platz gehen müssen, blickte der Ex-Bremer voraus und stellte schon jetzt für die kommende Spielzeit klar: „Uns fallen mit Fanis Gekas und Zwetschge Misimovic zwei wichtige Stützen weg. Vielleicht mit Jaroslav Drobny sogar drei, das müssen wir erst einmal kompensieren. Ich hoffe, dass wir diese Lücken schnell schließen können.“

Dass dies ein nicht ganz einfacher Weg wird, weiß auch Dabrowski, der an den Beginn der Rückrunde erinnert, als der VfL noch nicht richtig in Tritt kam: „Wir haben drei, vier neue Leute integriert, da sind Anlaufschwierigkeiten ganz normal.“

Entscheidend aber war, dass „das Team zu einer eingeschworenen Gemeinschaft“ zusammengewachsen ist.
Und diese Einheit will auch am letzen Spieltag in Gladbach noch nicht mit den Gedanken in der Sommerpause sein, sondern sich erhobenen Hauptes von einer am Ende erfolgreichen Spielzeit verabschieden. Schluss-Satz von Dabrowski: „Wir wollen den Dreier. Dann gucken wir mal, ob noch ein super Tabellenplatz dabei herausspringt.“

Autor: RS

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