Vor fünf Jahren war ETuS Bismarck mal ganz nah dran am Bezirksliga-Aufstieg, mittlerweile müssen die „Eisenbahner“ etwas kleinere Brötchen backen.

ETuS Bismarck

Abgänge schmerzen, Aufstieg kein Thema

10. März 2014, 14:58 Uhr

Vor fünf Jahren war ETuS Bismarck mal ganz nah dran am Bezirksliga-Aufstieg, mittlerweile müssen die „Eisenbahner“ etwas kleinere Brötchen backen.

Auch in der aktuellen Saison, die nicht ganz ohne Turbulenzen verlief und die Verantwortlichen am Trinenkamp bisher nicht zufrieden stellen konnte. „Wir wollten uns eigentlich oben festsetzen, das hat nicht geklappt“, sagt Fußball-Abteilungsleiter Jürgen Schwarzer.

Der größte Einschnitt war gewiss der Abgang von Trainer Thomas Wiener im November. „Sein Abschied hatte beruflich Gründe“, berichtet Schwarzer. Nun fungiert Danny Göring als Spielertrainer, die Vorgabe, die ihm für die Rückrunde mitgegeben wurde, ist aber bescheiden: „Für oben wird es nicht mehr reichen, da kommen wir nicht mehr ran. Aber vielleicht können wir ja den einen oder anderen Großen in der Rückrunde noch ärgern. Und mit einem Auge schauen wir auch nach unten“, gibt der Fußball-Chef des Tabellenachten der Staffel 2 der A-Kreisliga zu.

"Das zu kompensieren, wird schwierig"

Ohne den fünf Neuen zu nahe treten zu wollen (Daniel Bomkamp und Szymon Szwed kamen vom FC Gladbeck, Ömer Cesur aus Neustadt, Manuel Lucks aus Sutum und Onur Varlik aus der eigenen A-Jugend), verstärkt hat sich ETuS nicht unbedingt. Denn die vier Abgänge schmerzen. „Ja, vor allem der Verlust von Niko Harwich und Dennis Mönche, die zur DJK Spvgg. Herten gewechselt sind. Das zu kompensieren, wird schwierig“, glaubt Schwarzer.

So muss man sich in der A-Kreisliga wohl einrichten. „Immerhin“, so Schwarzer, „haben wir da unsere Derbys.“

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