Hinter dem bereits als Aufsteiger feststehenden Karlsruher SC kämpfen heute ab 14 Uhr fünf Mannschaften um die verbleibenden zwei Bundesliga-Tickets. Am 32. Spieltag der 2. Bundesliga ist somit Spannung vorprogrammiert. Die besten Chancen auf den Aufstieg hat trotz vier sieglosen Spielen in Serie der aktuelle Tabellenzweite Hansa Rostock. Nach zwei Niederlagen und ebenso vielen Unentschieden soll im Auswärtsspiel bei 1860 München ein

Vorletzte Chance für Aufstiegs-Aspiranten

Kopf-an-Kopf-Rennen

13. Mai 2007, 08:39 Uhr

Hinter dem bereits als Aufsteiger feststehenden Karlsruher SC kämpfen heute ab 14 Uhr fünf Mannschaften um die verbleibenden zwei Bundesliga-Tickets. Am 32. Spieltag der 2. Bundesliga ist somit Spannung vorprogrammiert. Die besten Chancen auf den Aufstieg hat trotz vier sieglosen Spielen in Serie der aktuelle Tabellenzweite Hansa Rostock. Nach zwei Niederlagen und ebenso vielen Unentschieden soll im Auswärtsspiel bei 1860 München ein "Dreier" her.

Trainer Frank Pagelsdorf hat vor dem Gastspiel in der bayerischen Landeshauptstadt sogar ein zweitägiges Trainingslager eingeschoben. "Es geht darum, sich voll auf das Spiel zu konzentrieren und sich von nichts ablenken zu lassen", erklärte der Coach.

Für den MSV Duisburg wird nach der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln die Luft auf den Aufstiegsrängen dünner. Zwei Punkte Rückstand auf Rostock bringen den MSV unter Zugzwang. Am vorletzten Spieltag muss das seit nun drei Spielen sieglose Team von Trainer Rudi Bommer beim SC Paderborn punkten, da derzeit lediglich das bessere Torverhältnis den dritten Rang sichert.

Die punktgleiche SpVgg Greuther Fürth gastiert zeitgleich in Unterhaching. "Unsere Chance bleibt groß", stellte Fürths Präsident Helmut Hack selbstbewusst fest. Die abstiegsbedrohten Hausherren benötigen jedoch dringend drei Punkte für den Klassenverbleib und haben daher nichts zu verschenken.[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/681-685_preview.jpeg Fehlt gegen Offenbach: Kölns Torhüter Stefan Wessels. (Foto: firo)[/imgbox]

Neben dem MSV und Fürth weist auch der SC Freiburg 54 Punkte auf. Der schwere Gang nach Karlsruhe ist für die Breisgauer jedoch eine enorme Hürde. Freiburg setzte sich seit dem 8. November (1:2 in Jena) bei neun Auswärtsspielen in Folge durch. Der KSC geht unterdessen trotz des Aufstiegs ordentlich zur Sache und ist seit vier Spielen ungeschlagen.

Der 1. FC Kaiserslautern benötigt bei Carl Zeiss Jena unbedingt einen Sieg. Doch auch in diesem Fall sind die Aufstiegschancen eher gering, stehen die "Roten Teufel" doch mit 51 Punkten auf Rang sechs. "Wir schaffen es leider nicht, die Fehler der Konkurrenz zu nutzen", stellte Trainer Wolfgang Funkel jüngst fest.

Die Kickers Offenbach müssen im Abstiegskampf beim 1. FC Köln ran. Die Gastgeber, die auf den verletzten Torwart Stefan Wessels verzichten müssen, haben jedoch Fahrt aufgenommen und sind daher alles andere als ein leichter Gegner.

Für die TuS Koblenz geht es derweil um den Klassenerhalt. Gegen Erzgebirge Aue muss ein Sieg her, um in der zweithöchsten deutschen Spielklasse verbleiben zu dürfen. Darauf hofft auch Rot-Weiss Essen, das als 13. punktgleich mit den Verfolgern aus Offenbach und Jena im Heimspiel gegen Wacker Burghausen dreifach punkten muss.

Außerdem empfängt der schlechteste den besten Aufsteiger. Schlusslicht Eintracht Braunschweig, das bereits als Absteiger feststeht, trotzdem aber zuletzt viermal in Folge ungeschlagen blieb, empfängt den FC Augsburg.

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