Wenn sich am heutigen Sonntag der VfB Homberg und Union Solingen gegenüberstehen, geht es eigentlich nur noch für die Duisburger ums Überleben. Denn die Klingenstädter haben bei zwölf Punkten Rückstand und vier ausstehenden Partien nur noch eine theoretische Minimalchance. Ganz anders Homberg. Der VfB hat sich nach dem Aufwärtstrend der letzten Wochen gefangen und darf sich wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

HOMBERG/SOLINGEN: Steegmann tendiert zur Oberliga

Graf: "Klassenerhalt ist keine Fantasterei"

tr/cb
12. Mai 2007, 20:12 Uhr

Wenn sich am heutigen Sonntag der VfB Homberg und Union Solingen gegenüberstehen, geht es eigentlich nur noch für die Duisburger ums Überleben. Denn die Klingenstädter haben bei zwölf Punkten Rückstand und vier ausstehenden Partien nur noch eine theoretische Minimalchance. Ganz anders Homberg. Der VfB hat sich nach dem Aufwärtstrend der letzten Wochen gefangen und darf sich wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

"Diese Partie ist eine von vier Endspielen", streicht Wolfgang Graf die Bedeutung des Duells aber noch einmal heraus. "Die Voraussetzung, dass wir noch drei weitere Finals haben werden, ist ein Sieg."

Und mit dieser Variante beschäftigt sich das Team von Trainer Thomas Bungart, verschwendet an eine Pleite keine Gedanken: "Ich denke, im Falle einer Niederlage wäre eine Vorentscheidung zu unseren Ungunsten gefallen", meint Graf, schiebt mit geballter Faust aber nach: "Doch die Oberliga ist keine Fantasterei, sondern ein realistisches Ziel. Wenn wir unsere Spielweise der letzten Wochen weiter durchziehen, ist alles okay." Denn schließlich findet parallel auch das Abstiegsderby zwischen Speldorf und Bocholt statt. "Da werden wir erst nach unserem Match hinschauen, vorher verschwenden wir keine Gedanken daran, denn ohne einen Dreier von unserer Seite kann uns das Ergebnis auch egal sein."

Ganz anders die Situation bei der Union, das Ziel heißt, sich vernünftig aus der Klasse zu verabschieden. Zuletzt schien das nicht möglich, da einige Kicker mit den Gedanken schon ganz weit weg scheinen. Aber Kapitän Julius Steegmann betont: "So etwas zieht andere mit runter, aber wir haben zuletzt im Pokal gezeigt, bei uns steckt noch Leben drin." Auch wenn das Match gegen Baumberg im Elfmeterschießen verloren ging. Steegmann: "Wir haben ein 0:2 aufgeholt, die A-Jugendlichen waren voll dabei. Eigentlich schade, dass die Jungs einigen anderen zeigen, wie man es machen muss. Ich kann die nicht verstehen, die sich hängen lassen, man möchte sich doch in diesen Phasen auch selber zeigen. Aber einige sind noch mit dem Herzen dabei, daher werden wir auch nicht mehr so untergehen wie zuletzt einige Male."

Speziell der Rechtsverteidiger Bartosch Wojtalik zeigte schon, der Truppe helfen zu können. Was in der kommenden Spielzeit in der Verbandsliga nicht aus Steegmann zutreffen wird, der erklärt: "In der nächsten Woche gibt es eine Entscheidung, wie es bei mir weiter geht. Aber ich tendiere klar zur Oberliga." Und da zum Düsseldorfer Umkreis, da dort auch der Studiumsplatz des Ex-Fortunen ist. Daher kein Zufall: Drei Optionen sind klar, zum einen der Gang nach Velbert, ein Deal mit TuRU Düsseldorf oder die Rückkehr zur Fortuna. Auch klar: Stefan Osman wechselt zum FC Junkersdorf.

Autor: tr/cb

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