Hin und her wogten die Emotionen beim Landesligisten Arminia Klosterhardt in den letzten Wochen. Der bis dahin „sichere“ Liga-Verbleib geriet durch die Niederlagen gegen Olympia Bocholt und Jahn Hiesfeld ins Wanken. Nach dem 2:1-Sieg gegen Möllen ist aber nun endgültig alles klar. Auch im nächsten Jahr werden die Arminen in der Landesliga stürmen. „Wir waren einfach viel zu verunsichert und konnten nicht unser eigentliches Spiel-Potenzial abrufen“, erklärt Achim Meyer, der Trainer der Klosterhardter, „zum Glück haben wir uns rechtzeitig erholt und gegen Glückauf gewonnen.

STERKRADE – KLOSTERHARDT: Wißel will den „Ausgleich“

Meyer: „Zeigen, was wir wirklich können“

ag
12. Mai 2007, 19:57 Uhr

Hin und her wogten die Emotionen beim Landesligisten Arminia Klosterhardt in den letzten Wochen. Der bis dahin „sichere“ Liga-Verbleib geriet durch die Niederlagen gegen Olympia Bocholt und Jahn Hiesfeld ins Wanken. Nach dem 2:1-Sieg gegen Möllen ist aber nun endgültig alles klar. Auch im nächsten Jahr werden die Arminen in der Landesliga stürmen. „Wir waren einfach viel zu verunsichert und konnten nicht unser eigentliches Spiel-Potenzial abrufen“, erklärt Achim Meyer, der Trainer der Klosterhardter, „zum Glück haben wir uns rechtzeitig erholt und gegen Glückauf gewonnen.

Auch wenn das kein schönes Spiel war, wir sind mit dem späten 2:1 für Kampf und Einsatz, der diesmal stimmte, belohnt worden. Jetzt ist der Druck weg und wir können auch mal locker aufspielen.“
Jetzt wartet das Derby gegen Sterkrade. Das Hinspiel konnten die Hausherren mit 1:0 für sich entscheiden. Von torreichem Spaß-Fußball war in den letzten fünf Begegnungen aber keine Spur. Mickrige vier Treffer durften in mehr als 450 Minuten Derby-Zeit bejubelt werden. Taktische Zwänge gepaart mit ermauerten Punktgewinnen waren meist der Grund für fußballerische Magerkost.

Damit sollte heute eigentlich Schluss sein. Für beide Teams geht es um nichts mehr. „Der einzige Reiz dieser Partie ist die Entfernung von nicht einmal drei Kilometern zwischen beiden Klubs“, resümiert Dirk Wißel, Coach von 06/07 nüchtern und hält recht wenig von der Derby-Brisanz. Während die Gäste vom Volkspark lediglich wegen ihrer knappen Hinspielschlappe auf Wiedergutmachung aus sind, streben die Tackenberger den Ausgleich einer Bilanz an. „Mit einem Sieg stände es 3:3 in direkten Aufeinandertreffen, erklärt der Sterkrader Coach.
Trotzdem bleiben die Arminen Außenseiter.

„Sterkrade hat schon die bessere Mannschaft – obwohl es in Derbys selten Favoriten gibt“, berichtet Meyer und gibt die Marschroute aus: „Wir wollen zeigen, was wir wirklich können.“ Dirk Wißel interessiert aber noch die Punktausbeute, die mit 47 Zählern durchaus noch ausgebaut werden könnte. „Ich will mehr als 50 Punkte am Saisonende auf dem Konto haben“, fordert der 06/07-Coach. Mal sehen, wer am heutigen Nachmittag besser da steht. Ein Remis gab es zwischen den beiden Teams auf jeden Fall noch nie.

Autor: ag

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