Die vergangenen Wochen haben auch bei Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ihre Spuren hinterlassen.

Watzke nach Klassenerhalt erleichtert

Röber wird in Polen gehandelt

07. Mai 2007, 11:20 Uhr

Die vergangenen Wochen haben auch bei Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ihre Spuren hinterlassen. "Die vergangenen Monate waren die schwerste Zeit in meinem Leben. Sie hatten nur den einen Vorteil, dass ich jetzt alle im Umfeld des BVB einschätzen kann", erklärte Watzke nach dem geglückten Klassenerhalt gegenüber der Presse.

Der BVB-Boss rechnete nochmals vor, was ein Abstieg für den Champions-League- und Weltpokalsieger von 1997 bedeutet hätte: "In der 2. Liga hätten wir mit Mindereinnahmenin Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro gerechnet", sagt er. Der Spieler-Etat wäre auf etwas mehr als 15 Millionen Euro reduziert worden.

Nun denken die Dortmunder daran, wieder verstärkt in die Mannschaft zu investieren. Sportdirektor Michael Zorc bestätigte, dass in den nächsten Tagen "erste Sondierungsgespräche" mit dem Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg über einen Transfer von Stürmer Diego Klimowicz (32) geführt werden. Im Gegenzug bekundeten die Niedersachsen Interesse an Dortmunds Angreifer Ebi Smolarek. Dieser besitzt allerdings noch einen Vertrag bis 2009 bei der Borussia.

Unterdessen soll Ex-BVB-Trainer Jürgen Röber, der im letzten Saisondrittel Thomas Doll Platz machen musste, offenbar ein Angebot des polnischen Erstligisten Wisla Krakau vorliegen.

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