Der abwanderungswillige Albert Streit hat das Interesse gleich mehrerer Bundesliga-Klubs auf sich gezogen. Im DSF bestätigte Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, dass sich die Ligakonkurrenz bereits nach dem Mittelfeldspieler der Hessen erkundigt hat.

Bundesligisten streiten sich um Streit

Eintracht will erst nach Saisonende entscheiden

06. Mai 2007, 13:29 Uhr

Der abwanderungswillige Albert Streit hat das Interesse gleich mehrerer Bundesliga-Klubs auf sich gezogen. Im DSF bestätigte Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, dass sich die Ligakonkurrenz bereits nach dem Mittelfeldspieler der Hessen erkundigt hat. "Ja, es gibt einige Anfragen aus der Bundesliga. Wir werden abwarten, ob wir den Klassenerhalt schaffen. Anschließend entscheiden wir, ob er geht oder seinen bis 2009 laufenden Vertrag bei uns erfüllt", sagte Bruchhagen.

Bruchhagen bestätigte einen Tag nach dem 4:0-Erfolg im vorentscheidenden Abstiegsduell gegen Alemannia Aachen den "Streit um Streit", der auf das gestörte Verhältnis zwischen Spieler und Trainer Friedhelm Funkel zurückzuführen sei. Laut Bruchhagen gehöre Streit zu den "jungen Burschen", die sich in "ihrer Selbstverliebtheit" vor Journalisten gern mal kritisch mit ihrem Trainer auseinandersetzen würden.

Streit selbst hatte ebenfalls das gestörte Verhältnis zu Trainer Funkel als Grund für seine Wechselwünsche angegeben. Angeblich sollen der Hamburger SV, Schalke 04, Werder Bremen und der VfB Stuttgart Interesse an dem Ex-Kölner bekundet haben.

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