Mit fünf Partien wird heute der 32. Spieltag der 2. Bundesliga fortgesetzt. Dabei hat die SpVgg Greuther Fürth die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen den Abstiegskandidaten Rot-Weiss Essen zumindest bis zum Montagabend den MSV Duisburg vom dritten Aufstiegsplatz zu verdrängen. Für die Gäste aus Essen zählt im Abstiegskampf ebenfalls nur ein

Fürth empfängt Essen, Stadtderby in München

Möhlmann-Elf will MSV verdrängen

06. Mai 2007, 10:00 Uhr

Mit fünf Partien wird heute der 32. Spieltag der 2. Bundesliga fortgesetzt. Dabei hat die SpVgg Greuther Fürth die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen den Abstiegskandidaten Rot-Weiss Essen zumindest bis zum Montagabend den MSV Duisburg vom dritten Aufstiegsplatz zu verdrängen. Für die Gäste aus Essen zählt im Abstiegskampf ebenfalls nur ein "Dreier", um das Ziel Klassenerhalt nicht aus den Augen zu verlieren. Zwar ist das Team von Coach Lorenz-Günther Köstner seit vier Spielen ungeschlagen, konnte in den Partien jedoch nur einmal gewinnen.

Die auswärts bislang sieglose Eintracht aus Braunschweig muss beim 1. FC Kaiserslautern antreten und will sich anständig in Richtung Regionalliga verabschieden. Die gastgebenden Pfälzer stehen nach der bitteren 2:3-Pleite beim FC Augsburg unter großem Erfolgsdruck, bei einem Punktverlust gegen das Tabellenschlusslicht wäre für die Truppe von Wolfgang Funkel der direkte Wiederaufstieg wohl endgültig vom Tisch.[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/701-707_preview.jpeg Will drei Punkte gegen Koblenz: Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf. (Foto: firo)[/imgbox]

Unterdessen reist der FC Carl Zeiss Jena mit Neu-Trainer Frank Neubarth nach Burghausen zum vielentscheidenden Abstiegsduell gegen das Team von Wacker. Die von Fred Arbinger trainierten Gastgeber müssen gegen die erstarkten Jenaer (sieben Punkte aus den letzten drei Spielen) siegen, um nicht schon zwei Spieltage vor Schluss als Regionalliga-Absteiger festzustehen.

Der Tabellenzweite Hansa Rostock steht im heimischen Ostseestadion gegen die TuS Koblenz ebenfalls unter enormen Erfolgsdruck. Mit einem dreifachen Punktgewinn gegen den Aufsteiger würde das Team von Frank Pagelsdorf der lang ersehnten Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse ein ganzes Stück näher kommen. Ein Selbstläufer dürfte die Partie jedoch nicht werden, nach der Entlassung von Coach Milan Sasic und der Verpflichtung von "Retter" Uwe Rapolder ist die TuS nach einem 2:1-Sieg gegen 1860 München in der Vorwoche wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Zum Erfolg verdammt ist auch die SpVgg Unterhaching, die zu Gast beim Stadtrivalen 1860 München ist. Mit lediglich 32 Zählern steht die SpVgg mitten im Abstiegskampf, ein Sieg an alter Wirkungstätte wäre für Trainer Werner Lorant Gold wert.

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