Während der WSV seine sportlichen Ambitionen durch die Niederlage gegen Hertha BSC Berlin II wohl kaum noch erreichen wird, werden die Bergischen ein anderes Saison-Ziel definitiv verpassen: Der Umbau des Stadions am Zoo wurde gestoppt, somit wird der Neubau der beiden Stehplatz-Tribünen hinter den Toren nicht wie angestrebt bis zum Sommer abgeschlossen sein. Der Grund: Die Kosten für die Fertigbetonteile liegen weit über den kalkulierten 800.000 Euro.

WSV BORUSSIA: Kosten für Betonteile explodiert

Stadion-Umbau wurde gestoppt

gri
05. Mai 2007, 21:10 Uhr

Während der WSV seine sportlichen Ambitionen durch die Niederlage gegen Hertha BSC Berlin II wohl kaum noch erreichen wird, werden die Bergischen ein anderes Saison-Ziel definitiv verpassen: Der Umbau des Stadions am Zoo wurde gestoppt, somit wird der Neubau der beiden Stehplatz-Tribünen hinter den Toren nicht wie angestrebt bis zum Sommer abgeschlossen sein. Der Grund: Die Kosten für die Fertigbetonteile liegen weit über den kalkulierten 800.000 Euro.

„Wir lassen uns durch den Zeitdruck und die unverhältnismäßigen Angebote nicht in eine Situation bringen, die wir finanziell nicht verantworten können“, betont Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung. Peter Keller, Stadtbetriebsleiter Sport und Bäder, präzisiert: „Wir hätten das vier- bis fünffache zahlen müssen, weil wir die Teile dringend brauchten."

Eine Fertigstellung ist nun erst frühestens Anfang 2008 denkbar – sofern sich bei einer neuen Ausschreibung adäquate Anbieter finden. „Im Moment fehlen mir die Worte. Trotz dieses Rückschlages sollte das Sportliche das wichtigste Thema bleiben“, betont WSV-Präsident Friedhelm Runge. Wohl wissend, dass auch die aktuellen Kapazitäten ausreichend sind. Momentan bietet die Arena Platz für 20.000 Zuschauer – für ein weiteres Jahr in der Regionalliga reicht das locker. Immerhin sollen in der nächsten Woche vor beiden Tribünen die Abgrenzungen aufgestellt sein. Keller: "Dadurch entstehen schon mal zusätzliche Werbemöglichkeiten."

Autor: gri

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