Die Insolvenz bei der Union ist abgewendet. Am Montag wurde der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Wuppertal zurückgezogen, nachdem auch der sechste große Gläubiger dem Angebot der Solinger zugestimmt hatte.
Das sieht vor, die Vergleichssumme innerhalb der nächsten sechs Jahre abzustottern.

SOLINGEN: Insolvenz abgewendet, Quintett rückt auf

Stamm sieht "positive Signale"

cb
04. Mai 2007, 08:51 Uhr

Die Insolvenz bei der Union ist abgewendet. Am Montag wurde der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Wuppertal zurückgezogen, nachdem auch der sechste große Gläubiger dem Angebot der Solinger zugestimmt hatte.
Das sieht vor, die Vergleichssumme innerhalb der nächsten sechs Jahre abzustottern.

Sportlich wird nun auch mit Hochdruck an der Planung für die kommende Spielzeit gearbeitet, zu 99 Prozent geht es dann in der Verbandsliga weiter für die Union. Erste Handlung der letzten Tage: Die Spielgenehmigung für die vier A-Jugendlichen Bartosch Wojtalik, Fabian Kiwall, Danny Kluczny und Gökan Türkhan sowie Steven Ziegs aus der Zweitvertretung wurde beantragt.

Unions Vorstandsvorsitzender Uwe Stamm bemerkt mit Blick auf das katastrophale 0:3 in Bergisch-Gladbach: "Wir wollen uns vernünftig präsentieren und dafür brauchen wir Leute, die alles geben. Ich war am Montag bei der Truppe und habe klar gemacht, so eine Leistung will ich nicht mehr sehen. Wer keine Lust mehr hat, kann gehen. Bei den A-Jugendlichen wissen wir, die brennen, daher rücken sie in den Kader." Zum kommenden Personal betont Stamm: "Einige wollen wir nicht behalten, bei denen, die bleiben sollen, sind die ersten Signale positiv. Auf jeden Fall müssen wir keine ganz neue Mannschaft basteln."

Autor: cb

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