Auch der zweite Spieltag der Vorrunde des Stauder-Pokals in Gelsenkirchen war wieder ein Schützenfest. 137 Tore fielen in den insgesamt zwanzig Begegnungen.

Halle Gelsenkirchen

Tore wie am Fließband

Anja Schindler
29. Dezember 2013, 00:08 Uhr

Auch der zweite Spieltag der Vorrunde des Stauder-Pokals in Gelsenkirchen war wieder ein Schützenfest. 137 Tore fielen in den insgesamt zwanzig Begegnungen.

Den gut 250 Zuschauern in der Sporthalle "Am Schürenkamp" wurde am Samstagnachmittag einiges geboten. Schon die Auftaktpartie zwischen Buer-Bülse und Eintracht Erle führte die Torlaune schnell ihrem Scheitelpunkt entgegen - auch die nachfolgenden Partien der Schwarz-Weißen verliefen torreich, der C-Ligist fand kein Mittel, die Gegner vom Toreschießen abzuhalten. Bis zum letzten Spiel, da durfte sich der Außenseiter über den 2:1-Sieg gegen die komplett punktlos ausgeschiedenen Westfalen aus Buer freuen. Zudem gab es in der Gruppe C, in der sich die beiden Erler Vereine Eintracht und 08 die Tickets für die Zwischenrunde sicherten, kein einziges Remis. Ganz oder gar nicht, war die Devise der Mannschaften.

Sutum verpasst die Revanche für die Liga-Pleite

Ebenfalls torfreudig, dabei allerdings weniger unausgeglichen ging es in Gruppe D zu. Borussia Scholven schloss die Vorrunde zwar erwartungsgemäß als Gruppenletzter ab, jedoch ließ sich der Underdog aus der Kreisliga C nicht so konsequent von seinen Gegnern vorführen, wie es SW Buer-Bülse tat. Gegen Genclerbirligi Resse beispielsweise, die am Ende noch Zweiter wurden und so in die Zwischenrunde einzogen, erreichten die Borussen immerhin ein respektables 3:3. So souverän, wie Genclerbirligi am letzten Hinrundenspieltag Anfang Dezember noch Preußen Sutum mit 4:0 besiegt hatte, wollten die Ligarivalen es ihnen diesmal nicht machen. Letztlich behielt Resse die Oberhand, wenn auch nur mit einem knappen 4:3. Als Gruppenerster schloß Erle 19 ab.

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Auch wenn die großen Überraschungen ausblieben, kein Favorit strauchelte oder ein Außenseiter für Aufsehen sorgte, bleibt positiv zu vermerken, dass in wirklich jeder Begegnung Tore fielen und es insgesamt an diesem zweiten Tag nur zwei Unentschieden gab. Da bekommen die Zuschauer bei anderen Hallenturnieren wie beispielsweise in Velbert weniger geboten.

Autor: Anja Schindler

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