Die Personalie Vlad Munteanu hat das Verhältnis zwischen Energie Cottbus und dem VfL Wolfsburg nachhaltig gestört. Energie-Manager Steffen Heidrich reagierte mit Verärgerung auf die Vorgehensweise von Ligakonkurrent Wolfsburg im Werben um den rumänischen Mittelfeldspieler. Es gehöre sich unter Kollegen nicht, Gespräche über einen Wechsel zu führen, ohne den Verein vorher zu kontaktieren, kritisierte Heidrich.

"Wölfe" wildern im Cottbuser Revier

Kontakt mit Vlad Munteanu

30. April 2007, 14:55 Uhr

Die Personalie Vlad Munteanu hat das Verhältnis zwischen Energie Cottbus und dem VfL Wolfsburg nachhaltig gestört. Energie-Manager Steffen Heidrich reagierte mit Verärgerung auf die Vorgehensweise von Ligakonkurrent Wolfsburg im Werben um den rumänischen Mittelfeldspieler. Es gehöre sich unter Kollegen nicht, Gespräche über einen Wechsel zu führen, ohne den Verein vorher zu kontaktieren, kritisierte Heidrich. "Es ist nicht schön, so etwas aus der Zeitung zu erfahren. Wenn der VfL Munteanu haben will, dann soll einer von denen zum Hörer greifen, und ich sage ihm eine Summe. Vielleicht lässt er den Hörer dann ja gleich wieder fallen", sagte Heidrich.

Wolfsburgs Geschäftsführer Klaus Fuchs hatte nach einem Gespräch mit Munteanu-Berater und Ex-Energie-Profi Vasile Miriuta bestätigt, dass beide Seiten Interesse an einem Wechsel hätten. Munteanu (elf Saisontore) hat bei Energie noch einen Vertrag bis 2008 (plus Vereins-Option für ein weiteres Jahr).

Heidrich betonte nach dem vorzeitigen Cottbuser Klassenerhalt am Wochenende, Munteanu sowie dessen ebenfalls von einigen Vereinen umworbenen Landsmann Sergiu Radu (13 Treffer) nur gegen ein "hohes Schmerzensgeld" ziehen zu lassen. Im Raum steht jeweils eine Ablösesumme von zwei bis drei Millionen Euro.

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