Wolfgang Sandhowe ist kein Freund von Statistiken. Der Coach der Hammer Spielvereinigung gilt eher als hemdsärmeliger Typ, für den ehrliche Maloche an erster Stelle steht. Doch beim einem Blick auf die letzten Ergebnisse seiner Mannschaft ist dem Fußballlehrer ein Trend aufgefallen, den er gerne fortsetzen würde.

HAMMER SV: Gutes Omen Lippstadt und das Gesetz der Serie

Personalplanungen laufen

hb
29. April 2007, 10:13 Uhr

Wolfgang Sandhowe ist kein Freund von Statistiken. Der Coach der Hammer Spielvereinigung gilt eher als hemdsärmeliger Typ, für den ehrliche Maloche an erster Stelle steht. Doch beim einem Blick auf die letzten Ergebnisse seiner Mannschaft ist dem Fußballlehrer ein Trend aufgefallen, den er gerne fortsetzen würde. "Aus den vergangenen sieben Spielen haben wir drei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen geholt. Das ist für uns nicht schlecht", weiß Sandhowe. "Wenn wir bis zum Saisonende auf eine ähnliche Quote kommen, können wir sehr gut damit leben."

Sechs Partien sind noch zu absolvieren, selbst wenn der Aufsteiger nur noch zwei Dreier einfahren würde, müsste das zum Klassenerhalt reichen. "Sechs Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sind okay, aber bei der Dreipunkte-Regelung kein beruhigendes Polster", mahnt Sandhowe. "Wir dürfen uns nicht zurücklehnen, sondern müssen unsere jetzige Position weiter festigen."

Dass es am heutigen Sonntag nach Bochum geht, könnte für die HSV ein gutes Omen sein. Die VfL-Reserve hat zwar vor einer Woche mit dem 7:0 in Lippstadt von sich reden gemacht, doch genau vor dieser Situation standen die Hammer in den letzten Wochen schon zweimal. "Wir haben Rheine und Emsdetten geschlagen, nachdem sie am Sonntag zuvor gegen Lippstadt gewonnen haben. Das dürfen meine Jungs gerne wiederholen", meint Sandhowe.

Das würde auch die Planungen für die nächste Serie erleichtern. Die Verantwortlichen im Mahlbergstadion wollen das Gerüst des aktuellen Teams halten, allerdings müssen auch einige Spieler gehen. "Wir haben das Thema auf die lange Bank geschoben, weil wir nicht wussten, für welche Liga man sich vorbereiten muss", weiß Joachim Krug, sportlicher Berater der Lippestädter. "Wir sind zwar noch längst nicht durch, können aber nicht mehr warten. Daher werden wir ab der kommenden Woche nach und nach mit allen Leuten über ihren Verbleib oder Weggang sprechen."

Autor: hb

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