Am 15. Spieltag hat es die TSG Dülmen erwischt. Erstmals verlor das Team von André Bertelsbeck in dieser Bezirksliga-Serie ein Meisterschaftsspiel.

TSG Dülmen

"Wir waren reif für eine Niederlage"

18. November 2013, 11:10 Uhr

Am 15. Spieltag hat es die TSG Dülmen erwischt. Erstmals verlor das Team von André Bertelsbeck in dieser Bezirksliga-Serie ein Meisterschaftsspiel.

Die Begegnung in der Bezirksliga 11 gegen den RC Borken-Hoxfeld spiegelte dabei in wesentlichen Teilen die schon in den Vorwochen wackligen Leistungen der Dülmener wider. "Wir waren reif für eine Niederlage und jetzt ist das eben eingetreten. Beschweren dürfen wir uns darüber nicht", erklärte Bertelsbeck.

Überragende Gegentorstatistik

Der TSG gelang es trotz Überzahl und einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung nicht, die Partie nach Hause zu bringen. "Wir haben dennoch eine überragende Hinrunde gespielt und befinden uns absolut im Soll", stellt Dülmens Trainer klar. Der ehemalige Spieler von Preußen Münster, Eintracht Rheine und dem VfB Hüls will mit seiner Mannschaft in die Top fünf der Liga vorstoßen und liegt aktuell auf Rang drei aussichtsreich im Rennen. Insbesondere die Gegentorstatistik von nur elf Gegentreffern in 15 Saisonspielen lässt Ligabeobachter mit der Zunge schnalzen. "Wenn man bedenkt, dass wir in zwei Spielen jeweils drei Tore kassiert haben (3:3 bei BVH Dorsten, 2:3 gegen Borken-Hoxfeld, Anm. d. Red.), dann liest sich diese Statistik noch besser. Wir sind aber umso enttäuschter über die liegen gelassenen Punkte", ärgert sich der 41-Jährige.

Dass die Gegner bei Erfolgen gegen die TSG mittlerweile ausgelassen feiern, stößt dem Baufinanzierungsberater einer Münsteraner Bank besonders bitter auf: "Die jubeln bei Toren oder dem Sieg gegen uns immer alle, als wenn sie gerade die Meisterschaft geholt hätten. Aber klar, der Erfolg bringt eben auch diesen Neid mit sich." Erfolge will die TSG auch in den noch verbleibenden zwei Ligaspielen in diesem Jahr erzielen, in denen unter anderem mit RW Deuten noch ein dicker Brocken wartet. Das Wort Aufstieg meidet Bertelsbeck aber wie der Teufel das Weihwasser: "Wir sind in diese Rolle eines Titelanwärters gedrängt worden und haben uns dort selbst nie gesehen. Natürlich wollen wir aber auch den maximalen Erfolg haben."

Autor:

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren