Schon in der vergangenen Saison war der TSV Heimaterde die Überraschungself der Bezirksliga 8 (NR). Fast alle Spieler aus dem Aufgebot stammen aus der eigenen Jugend und sind noch nicht einmal 23 Jahre alt – trotzdem erreichte Heimaterde völlig überraschend den zweiten Platz.
Trainer Dieter Henkelüdecke gab vor Saisonbeginn trotzdem nur den „Klassenerhalt“ als Ziel aus. Das Resultat: Die Mannschaft hat einen Top-Saisonstart mit drei Siegen aus vier Spielen hingelegt und ist eine der großen Überraschungen der Bezirksliga.

Mülheim: TSV Heimaterde überrascht die Liga - wieder einmal

Das "Highlight" kommt erst noch

aer
06. September 2006, 19:31 Uhr

Schon in der vergangenen Saison war der TSV Heimaterde die Überraschungself der Bezirksliga 8 (NR). Fast alle Spieler aus dem Aufgebot stammen aus der eigenen Jugend und sind noch nicht einmal 23 Jahre alt – trotzdem erreichte Heimaterde völlig überraschend den zweiten Platz.
Trainer Dieter Henkelüdecke gab vor Saisonbeginn trotzdem nur den „Klassenerhalt“ als Ziel aus. Das Resultat: Die Mannschaft hat einen Top-Saisonstart mit drei Siegen aus vier Spielen hingelegt und ist eine der großen Überraschungen der Bezirksliga.

Höhepunkt der bisherigen Spielen war ein 1:0-Erfolg im Niederrheinpokal gegen den Verbandsligisten VfL Rhede, bei dem Markus Reymann vor 300 Zuschauern am Finkenkamp in der 119. Minute das entscheidende „Tor des Tages“ gelang. In Runde zwei wartet am Mittwoch, 18. Oktober, 19 Uhr ein besonderes Highlight auf die Mülheimer Fans: Regionalligist Fortuna Düsseldorf kommt in Top-Besetzung ins Naturstadion - und muss auf Asche ran. Doch Henkelüdecke warnt: „Ich habe den Jungs verboten, in der Kabine über Fortuna zu reden.“ Der Bezirksliga-Alltag ist erst einmal wichtiger.

Sorgen um den Klassenerhalt muss sich der TSV, trotz aller Bescheidenheit, wohl nicht machen. Nach dem lockeren 4:0 bei Preußen Duisburg sagte Preußen-Trainer Stefan Klaß mit einem Augenzwinkern: „Naja, ich glaube schon, dass ihr drei Mannschaften hinter Euch lassen werdet.“ Danach lächelte er.

Autor: aer

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