Knapp ein Jahr hat es gedauert, bis der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann seinen Akku nach der Weltmeisterschaft in Deutschland wieder aufgeladen hat. Der gebürtige Schwabe hat nun einen neuen Job in seinem Heimatland gefunden und wird ab der kommenden Saison als Fernsehexperte für den Bundesligasender arena arbeiten. Das bestätigte der Pay-TV-Sender am Donnerstag. Das Münchner Unternehmen hat Klinsmann für zwei Jahre verpflichtet. Der Weltmeister von 1990 erhält eine eigene Sendung im Umfeld von Topspielen der Bundesliga sowie internationalen Ligen - und wird dafür extra aus den USA eingeflogen

Spektakulärer Coup: Klinsmann wird Fernsehexperte

Eigene TV-Sendung

26. April 2007, 09:46 Uhr

Knapp ein Jahr hat es gedauert, bis der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann seinen Akku nach der Weltmeisterschaft in Deutschland wieder aufgeladen hat. Der gebürtige Schwabe hat nun einen neuen Job in seinem Heimatland gefunden und wird ab der kommenden Saison als Fernsehexperte für den Bundesligasender arena arbeiten. Das bestätigte der Pay-TV-Sender am Donnerstag. Das Münchner Unternehmen hat Klinsmann für zwei Jahre verpflichtet. Der Weltmeister von 1990 erhält eine eigene Sendung im Umfeld von Topspielen der Bundesliga sowie internationalen Ligen - und wird dafür extra aus den USA eingeflogen

Die umfangreiche, exklusive Zusammenarbeit, festgelegt auf zwei Jahre, sieht auch Auftritte Klinsmanns in Werbe-Kampagnen, Film-Drehs und PR-Auftritten vor. Unabhängig davon kann Klinsmann jederzeit wieder einen neuen Job als Trainer oder Teamchef antreten.[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/287-289_preview.jpeg Will kein klassischer TV-Experte sein: Jürgen Klinsmann. (Foto: firo)[/imgbox]

Klinsmann wird für seine TV-Auftritte wie schon in seiner Zeit als Bundestrainer aus seinem Wohnort Huntington Beach im US-Bundesstaat Kalifornien nach Deutschland einfliegen.

"Ich hatte viele Angebote, nach der WM wieder nach Europa zu kommen. Aber arena ist der erste Partner, der mich inhaltlich überzeugt hat", sagte Klinsmann. Klassischer TV-Experte will der Weltmeister von 1990 nicht sein. "So sehe ich mich nicht", wird Klinsmann in der Bild-Zeitung zitiert. "Ich bin ganz einfach Beobachter, der genauso viel Spaß am Fußball hat wie jeder andere Fan. Mir gibt der Job die Möglichkeit, meine Erfahrungen im internationalen Fußball an die Zuschauer weiterzugeben, aber auch selbst dazuzulernen."

Unter anderem war Klinsmann, der die deutsche Nationalmannschaft nach der EURO 2004 übernommen und bei der WM im vergangenen Jahr zum dritten Platz geführt hatte, in den vergangenen Monaten als neuer Bundestrainer der USA und als Teammanager beim FC Chelsea um Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack im Gespräch.

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