Was waren das noch Zeiten auf dem Sportplatz

Witten: Kreisliga A3: SV Bommern 05 verstärkt sich für die nächste Saison

Drei Rückkehrer sollen für bessere Zeiten sorgen

Felix Guth
24. April 2007, 13:25 Uhr

Was waren das noch Zeiten auf dem Sportplatz "Am Goltenbusch" in Witten-Bommern: Der SV Bommern 05 war ein Dauergast in der Bezirksliga, klopfte gar ans Tor zur Landesliga. Doch vor drei Jahren folgte der Absturz, seitdem steckt der Klub im Kreisliga-Mittelmaß fest. Damit sich dies bald wieder ändert, setzt der aktuelle Spielertrainer Lars Kerwel auf bekannte Gesichter. Sascha Wenzel, Adrian Broll und Felix Goldberg, die drei feststehende Transfers für die kommende Spielzeit, trugen alle schon einmal das grün-weiße Trikot der Bommeraner. Doch vor der Zukunftsplanung steht zunächst einmal der Klassenerhalt in der Bochumer A-Liga-Staffel 3.

Der Ligaverbleib ist nach der jüngsten 1:2-Pleite gegen den Mitkonkurrenten ESV Langendreer-West wieder offener denn je. "Vorerst geht das Zittern weiter", sagt Lars Kerwel. Dennoch befindet er sich bereits intensiv in der Planung für die Saison 2007/2008. "Dass sich personell etwas tut, ist eine Bedingung, damit ich hier bleibe", sagt Kerwel, der als Spieler die erfolgreichen SVB-Zeiten miterlebte.

Zuletzt sicherte er sich die Zusage von Felix Goldberg, der vor einem Studienjahr in Spanien bereits für Bommern spielte. Etwas länger liegt die SVB-Zeit bei Adrian Broll zurück. Der Offensivspieler - gegenwärtig noch als Spielertrainer für den Liga-Konkurrenten SF Schnee aktiv - verließ den Goltenbusch vor vier Jahren. "Es gibt hier ein gutes Konzept", kommentiert Broll die Rückkehr. Dies dürfte auch Sascha Wenzel überzeugt haben, der noch für den Bezirksligisten FSV Witten auf Torejagd geht. Der langjährige Bommeraner Stürmer kommt jedoch nur im Falle des Klassenerhalts.

Ein viel diskutiertes Thema ist in Bommern darüber hinaus der Bau eines Kunstrasenplatzes. Auf etwa 300 000 Euro werden die Kosten beziffert. Der Vereinsvorsitzende Ulrich Haß sondiert derzeit in Gesprächen mit der Stadt Witten einen möglichen Baubeginn. Für die Finanzierung wurde ein Förderverein ins Leben gerufen, zudem hofft der Klub auf Unterstützung aus Landesmitteln.

Autor: Felix Guth

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